Gelesen auf Inforadio RBB: „Stimmen halten sich länger als die äußere Hülle“

Christian Brückner, ein ganz Großer, seine Stimme kennt fast jeder. Seine Basis ist bis heute eine fundierte sprechtechnische Erziehung. Und er entwickelt sich weiter. Ich empfehle den Artikel mit spannendem Hörteil. Wir lesen zur Einführung:

Sein Gesicht kennen Sie vielleicht nicht, aber Sie kennen seine Stimme. Der Berliner Sprecher und Schauspieler Christian Brückner synchronisiert unter anderem Robert de Niro und ist als Vorleser unzähliger Hörbücher bekannt. Am 27. Oktober wird er 75 Jahre alt. Kulturredakteurin Ute Büsing hat Brückner auf unserer Dachterasse getroffen. Er sei selbst erstaunt, wie gut seine Stimme bis heute funktioniere, verrät Brückner. „Stimmen halten sich länger als die äußere Hülle im Allgemeinen. Also, sie verlieren weniger von ihrem Eigentlichen und ihrer Substanz.“ Er könne seine Stimme vielseitig einsetzen und je nach Bedarf alt oder jung klingen lassen. „Sie verliert ihre Charakteristik nicht und bleibt sich selbst sehr, sehr ähnlich.“

Im Originalbeitrag lesen und hören

„Der Klang der Stimme“ jetzt im Kino

Ich habe den Film noch nicht gesehen, finde jedoch bereits den Trailer sehr ansprechend. Der Klang der Stimme erzählt von vier Menschen, die mit Leidenschaft die Grenzen der menschlichen Stimme neu ausloten.

Andreas Schaerer experimentiert mit seiner Stimme, um Klänge zu finden, die ihn bei Live Auftritten verwandeln. Die Sopranistin Regula Mühlemann sucht den perfekten 360 Grad rundum Klang, der frei im ganzen Raum schwebt. Matthias Echternach forscht mit ausgeklügelten wissenschaftlichen Methoden nach dem Geheimnis der Stimme. Und Miriam Helle begleitet mit unkonventionellen Methoden Menschen auf dem Weg zu ihrer eigenen Stimme. Eine filmische Annäherung an die transzendierende Wirkung der menschlichen Stimme. Der Webauftritt des Films

Auf Deutschlandfunk Kultur gehört: „Was die Stimme über uns verrät“

Wir lesen auf Deutschlandfunk Kultur: „Die Stimmanalyse wird für die Wissenschaft immer wichtiger: Moderne Verfahren können bei Personalentscheidungen helfen und für therapeutische Zwecke dienlich sein. Dabei greift die Forschung auch auf Youtube-Videos als Material zurück” Das ist interessant, finde ich. Denn, so lesen wir: „Wenn wir sprechen, sprechen wir nicht nur über etwas, sondern etwas spricht auch aus uns über uns.Weiter lesen wir“:

„Sprache ist Ausgangspunkt und Fluchtpunkt all dessen, was wir sind“, sagt der Psychologe Philipp Grochowski. „Das heißt, es drückt aus, wer wir sind, aber es beeinflusst natürlich auch die eigene Empfindung. Sprache ist nichts anderes als die Manifestation der Gedanken. Das ist unsere Persönlichkeit. Also wir sind, wie wir sprechen.“

Grochowski arbeitet bei „Precire“. Das Aachener Start Up hilft inzwischen mehr als 100 Kunden – Unternehmen, Versicherungen, Krankenkassen –, geeignete Mitarbeiter zu finden. Und zwar mithilfe von Stimmanalysen.

„Fachliche Eignung können wir nicht messen. Konkretes Auftreten können wir nicht messen. Wir beziehen uns da wirklich auf das, was in der Stimme und in der Sprache sich wirklich stabil und valide niederschlägt und ableitbar ist.“

Im Original weiterlesen

In der SZ gelesen: „Bitte nicht langweilen“

In einem Gastbeitrag der SZ schreibt Nicole Krüger, worauf es heute bei Präsentationen und Vorträgen ankommt. Sie formuliert sieben Thesen, welche technologischen und gesellschaftlichen Trends die Sehgewohnheiten des Publikums verändert haben – und wie sich Redner darauf einstellen sollten. Wir lesen:

2000px-Süddeutsche_Zeitung_Logo.svg„Durch die Digitalisierung hat sich die Art, wie wir Informationen konsumieren, fundamental verändert. Wir besuchen virtuell Konferenzen und studieren online. Am Bahnhof scrollen wir noch schnell durch die Tagesschau-App, überfliegen Bruchstücke von Nachrichten. In Diskussionen googeln wir Fakten, um mit Wissen zu glänzen oder die Aussagen anderer Menschen zu überprüfen. Gleichzeitig sitzen wir in Veranstaltungen und hören Redner, die uns seitenlange Manuskripte vorlesen oder mit vollgeschriebenen Powerpoint-Präsentationen quälen.”

Nun zählt sie auf:

1. Die Digitalisierung entgrenzt Reden räumlich

Immer mehr Veranstalter verbreiten den Inhalt ihrer Programme zusätzlich über digitale Kanäle. Dank Smartphone landet sogar mancher Vortrag im Netz, ohne dass der Redner darüber Bescheid weiß. Durch diesen Trend werden öffentliche Reden zeitlich und räumlich entgrenzt. Ob ein spontanes Video eines Zuschauers eine Protestwelle oder einen Begeisterungssturm auslöst, hängt einzig vom Redner ab…”

Im Originalbeitrag weiterlesen

„So trainieren Sie Ihre Stimme, um im Job erfolgreicher zu sein“ – gelesen in der Badischen Zeitung

Autorin Iris Schulte schreibt: „Schrille Sirenen, Ideennuschler, chronische Verlegenheitshüstler und brüchige Brüller haben es im Beruf schwer. Doch sie können ihre Stimme trainieren, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern” Weiter:

samstagszeitungIm Beruf ist ein überzeugender Grundton fundamental. Neun von zehn Entscheidern ziehen Bewerber mit guter Stimme und Sprechweise bei der Einstellung oder Beförderung vor, so das Karmin Institut für Motivforschung. Besonders Führungskräfte brauchen einen wohlklingenden, kraftvollen Ausdruck.

Gerade weil die Stimme die Persönlichkeit enthüllt, verstellen wir sie oft unbewusst. Wir versuchen zu verbergen, was wir wirklich denken oder fühlen. Das gelingt nur bedingt. Unwillkürlich geben wir unsere Einstellung und unsere gedanklichen Zwischentöne preis. Wenn wir reden, schwingen sich mehr als 140 Muskeln auf die feinsten gedanklichen und emotionalen Nuancen ein. Während eines Gespräches nutzen wir eine Fülle von Stimmungen, Tönen und Tempi. So nimmt unser Gegenüber wahr, wie wir uns fühlen.

Die Ursache ist der Carpentereffekt. Dieser besagt, dass die muskulären Aktivitäten des Sprechers vom Hörer unbewusst imitiert werden. So erzeugt eine befreite Stimme beim Gesprächspartner Glaubwürdigkeit, während eine gepresste und angespannte Stimme …“

Im Original weiterlesen

„Wie Manager sich Gehör verschaffen“ – gelesen im Handelsblatt

Der Background mag stimmen, die Erfahrung mag tief, das Talent und die Ausrichtung sich zeigen. Oft fehlt es an Präsenz. Wir lesen im Handelsblatt: „Menschen mit einer wohltönenden Stimme werden bei Einstellung und Beförderung bevorzugt. Wer fachlich noch so exzellent ist, aber nuschelt, piepst oder die Zähne nicht auseinander bekommt, hat oft das Nachsehen. Was fehlt, ist die Autorität aus dem Zwerchfell. Stimmbildung kann für überraschend mehr Präsenz und Überzeugungskraft sorgen.“ Wir lesen weiter:

KÖLN/BONN. Plötzlich blieb ihr die Stimme weg. „Nach einer Rede vor großem Publikum hatte ich sechs Wochen eine totale Stimmbandblockade“, erinnert sich Heike Müller-Simon. „Ein traumatisches Erlebnis.“ Denn als Europachefin Personal im Mischkonzern Honeywell muss sie den ganzen Tag in Gesprächen überzeugen. „Die Stimme ist meine Waffe“, weiß die Managerin nur zu gut – allerdings in diesem Fall eine recht stumpfe. Wollte doch ihre Stimme so gar nicht zu der dynamischen Frau passen: Sie klang gepresst und heiser. „Ich merkte förmlich, wie die Gesprächspartner dicht machten, egal wie gut meine Argumente waren. Und umso angespannter wurde ich natürlich“, erzählt Müller-Simon…“
Weiterlesen im Handelsblatt online

Stimmtraining per Skype: Ortsunabhängig, kostenbewusst und zeiteffizient zur eigenen Sprechstimme finden

Trainieren Sie Ihre „hörbare Visitenkarte“ von jedem Standort der Welt. Telefonieren via Internet über Skype und eine Webkamera machen es in unserer modernen Medienwelt möglich: jederzeit den direkten, persönlichen Draht zu Ihrem Coach ohne lästige, zeitraubende Anreisezeiten. Diese effektive und bequeme Möglichkeit bieten wir Ihnen als zeitgemäßem Service.

mobil

Einzeltrainings wie Stimmtraining, Dialektreduktion u.a. bieten wir auch in Form einer vollständigen oder teilweisen Seminarbetreuung mittels Skype über das Internet an. Auch Mischformen, bei denen nach einer Einführung in Hamburg die weitere Betreuung via Skype stattfindet, sind möglich. Zum Beispiel biete ich die folgenden Trainingsangebote über Skype an:

  • Einzeltraining – Stimme und Präsenz im Beruf
  • Einzeltraining – Die Stimme als Visitenkarte
  • Dialektreduktion
  • Hochdeutsche Standardlautung


Vorteile des Skype-Trainings

  • ortsunabhängiges Training
  • kostenfreie Software
  • sehr einfache, intuitive Handhabung
  • hohe Sprach- und hervorragende Videoqualität
  • geringe Systemanforderungen
  • Zeitersparnis

Jetzt Kontakt mit Matthias Kirbs aufnehmen 

Sie benötigen lediglich einen PC oder Mac mit Mikrofon und Lautsprecher oder Kopfhörer. Besonders empfehlenswert ist die Verwendung eines Headsets. Mittels Webcam ist zudem die Übertragung von Video möglich. Die Software ist kostenlos wie auch das anschließende Telefonieren über Internet mittels Skype.

„Guten Tag meine Damen und Herren“ – gelesen in der FAZ

„Wer beruflich aufsteigt, steht oft im Rampenlicht. Ob Jubiläum, Podiumsdiskussion oder Youtube-Filmchen – ungeübte Moderatoren können sich schnell verheddern. Was hilft?“ Autorin Ursula Kals schreibt weiter:

257b6a5383fa-01-faz„Nicht jeden drängt es ins Rampenlicht. Aber je höher die Karriereleiter erklommen ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, genau da hineinzugeraten und eine Veranstaltung moderieren zu müssen, von der Fachmesse bis zum Firmenjubiläum und damit auf Youtube zu landen. Rund drei Millionen sogenannter Businessveranstaltungen gibt es laut Meeting- & Event-Barometer. Die Zeiten, in denen gelangweilte Zuhörer Bereitschaft zeigen, langatmige und staubtrockene Einführungen über sich ergehen zu lassen, sind längst passé. Sie erwarten Entertainment, und das misslingt …“

Weiterlesen im Originalbeitrag der FAZ

„Kann man Smalltalk eigentlich üben?“ – ein Gespräch zwischen den Experten Quick und Birkenstock, gelesen im Handelsblatt

Im Handelsblatt lesen wir „Sie haben sich schon mal über sich selbst geärgert, weil andere scheinbar mühelos mit anderen Menschen plaudern können? Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben – das ist manchmal wirklich gar nicht so einfach. Aber Sie können das auch! Es ist sogar einfacher, als Sie vielleicht denken. Wie man es richtig anstellt und was man auf keinen Fall tun sollte, erklären die beiden Expertinnen Renate Birkenstock und Ilona Quick im Interview.“ Weiter geht es:

Birkenstock. Wie ist denn das Wetter in Berlin? In Düsseldorf war es diese Woche furchtbar heiß!

Quick: Das war hier genauso. Ich habe versucht, meine Aktivitäten auf die frühen Morgenstunden zu legen und habe die lauen Sommerabende genossen.

Na, das war doch schon ein richtig vorzeigbarer Small Talk gerade, oder?

Quick: Definitiv – allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Im Idealfall sollten wir im Small Talk Themen positiv ansprechen. Die Formulierung „furchtbar heiß“ könnte dazu verleiten, über das Wetter zu lamentieren, wie zum Beispiel „Hier war es auch entsetzlich heiß, nachts hat es sich nicht abgekühlt, sodass ich nicht richtig schlafen konnte und am nächsten Morgen total gerädert war“.

Was wir dann lesen sind grundsätzliche Gedanken zum Wesen das Smalltalks. Auch werden Mythen zum Thema zerstört und eingeladen, es einfach zu tun. Mit einfachen Regeln und als Kulturtechnik mit Haltung.

Den ganzen Beitrag im Handelsblatt hier lesen

„Studie über Politiker – Baritone bekommen mehr Wählerstimmen“ – gelesen auf Spiegel Online

Versehen mit einem Foto von Barack Obama macht Spiegele Online ein Thema auf. Es heißt: „Politische Qualifikation ist bei der Wahlentscheidung offenbar zweitrangig. Laut einer Studie lassen sich Wähler stark vom Erbe der Steinzeitmenschen beeinflussen: Sie machen die zu Anführern, die am tiefsten brummen“ Weiter lesen wir:

Dass politische Wahlen selten allein mit Argumenten entschieden werden, ist eine Binsenweisheit: Gewählt wird am Ende, wem die Mehrheit schlicht das meiste zutraut. Und dabei spielen Signale eine wichtige Rolle, die mit sachlicher Kompetenz gar nichts zu tun haben.

Vermeintlich sichtbare körperliche Gesundheit gehört dazu, darüber hinaus die klassischen Merkmale eines Alphatiers: selbstbewusstes Auftreten, Attraktivität, Größe, demonstrative Stärke. Auch nur als „Alpha“ zu erscheinen, kann schon im ganz normalen Berufsleben zu Lohnerhöhungen und Beförderungen führen. Genau das wies im Jahr 2012 eine Forschergruppe um Casey Klofstad von der Universität Miami mit Kollegen von der Duke University nach. Junge Frauen, konstatierte die Forschergruppe damals, seien gegenüber älteren Männern…

Den ganzen Beitrag hier bei SPON lesen

© Copyright Matthias Kirbs, Stimmtraining, Sprechcoaching und klare Aussprache für Führungskräfte, Hamburg | Design: atelier21 | Text: C. Smolinski | AGB | Links | Impressum & Datenschutz