Matthias Kirbs in der FAZ Sonntagsaugabe zum Thema Dialektreduktion

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FAZ Autor Uwe Marx sprach mit mir und anderen Fachleuten über das Thema Dialekt-Reduktion. Und mit Menschen, die im beruflichen Kontext hier etwas für sich tun. Der Artikel „Ein Hoch auf das Hochdeutsch!” erschien in der jüngsten  Sonntagsausgabe. Im einführenden Text heißt es: „Wer in Beruf Dialekt spricht, gilt als niedlich, mal als bemitleidenswert. Zuweilen bildet Dialekt sogar Vertrauen. Doch oft richtet er für die Karriere Schäden an” Wir lesen weiter:

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„Die erfahrene Lehrerin war unglücklich. Eine Sächsin, unüberhörbar wegen ihres Dialekts, aber angestellt an einer Schule in Stade, Norddeutschland. Es war keine gute Konstellation. Sie habe sich von Schülern wegen ihrer sprachlichen Auffälligkeit gemobbt gefühlt, erzählt Matthias Kirbs. Also sollte er ihr das Sächsisch austreiben. Zumindest für bestimmte Situationen.

Kirbs ist Sprachtrainer, und als der Unterricht mit dieser Kundin vorbei war, habe sie ihm ein Video geschickt, sagt er. Darauf habe sie eine Abschlussrede gehalten, nicht auf Sächsisch, sondern auf Hochdeutsch. Einige Schüler hätten Schilder mit aufmunternden Sätzen darauf hochgehalten. Es sei ihr Dank dafür gewesen, dass ihre Lehrerin noch mal zur Schülerin geworden war. Eine Sprachenschülerin im Fach Hochdeutsch. Diese Geschichte aus Stade ist nicht nur eine Episode aus dem weiten Feld Beruf und Sprache, sondern auch die lange Antwort auf eine kurze Frage: Kann Dialekt Karrieren kaputtmachen?

„Die Sprache ist so etwas wie eine hörbare Visitenkarte“

„Durchaus, und zwar auf vielen Ebenen“, sagt Kirbs, der in Hamburg Stimmtraining und Sprechcoaching anbietet und Erfahrung als Schauspieler, Nachrichtensprecher und Kommunikationspsychologe hat. „Die Sprache ist so etwas wie eine hörbare Visitenkarte“, sagt er. „Deshalb kann ein Dialekt zum Problem werden.“ Manche Dialekte werden dabei als problematischer empfunden als andere. Nicht nur Kirbs, auch weitere Trainer, die sich um Stimme, Rhetorik und sprachliche Färbung kümmern, halten bestimmte ostdeutsche Dialekte für besonders heikel. Ariane Willikonsky zum Beispiel, die am anderen Ende des Landes, in Stuttgart und in Bolsterlang im Oberallgäu, als Sprecherzieherin und Kommunikationstrainerin arbeitet. Sie fragt rhetorisch, ob zum Beispiel Sächsisch besonders weltoffen rüberkomme. Und sie ergänzt, dass dieser Dialekt bisweilen dazu führe, von Gesprächspartnern „in die rechte Ecke“ gedrängt zu werden, nach dem Motto: Was nach Ostdeutschland klingt, könnte politisch heikel sein.

Das deckt sich mit den Erfahrungen von Matthias Kirbs. Er erzählt von einem Kunden, einem Physik-Professor, der sich in Hamburg manchmal regelrecht unter Nazi-Verdacht gesehen habe – nur weil ihm anzuhören war, dass er aus Thüringen kommt. Auch er war ein Fall fürs Sprachtraining.

Ein östliches Bundesland weiter auf der Landkarte, in Sachsen-Anhalt, sieht es schon anders aus. Hier gibt es zum Beispiel viele Call-Center für allerlei Branchen, weil der Dialekt als unauffälliger gilt. Nach breitem Sächsisch klingt er jedenfalls nicht; da fallen Gespräche mit Kunden in Schwaben, Schleswig-Holstein oder wo auch immer leichter. Keiner der Telefonberater muss die Sorge haben, missverstanden oder gar nicht verstanden zu werden. Denn Dialekt kann zwar einladen, aber auch ausschließen.

Ein bayerisches „Grüß Gott!“ etwa ist zur Kontaktaufnahme zwar nett, aber im weiteren Gespräch – vor allem in solchen mit beruflichem Hintergrund – geht es darum, auch im Detail richtig verstanden zu werden. Das Bayerische habe gegenüber dem Schwäbischen zum Beispiel einen Nachteil, sagt Ariane Willikonsky: Es erinnere an Lederhose, Bierzelt, Berge, also nicht gerade an ökonomische Kompetenz, während Schwäbisch – jedenfalls in dezenter Färbung – für wirtschaftliche Tugenden stehe. Das könne im Berufsleben in Gesprächen unter Geschäftspartnern durchaus gut ankommen. 

Wer vor allem in seiner Region Geschäfte macht, kann mit einem Dialekt meistens gut leben, und sei er noch so breit. Wer aber nationale oder sogar internationale Kunden und Gesprächspartner hat, der sollte schnell wechseln können: vom Dialekt ins Hochdeutsche und wieder zurück, sobald es beruflich passt, also zum Beispiel die Konferenz oder das Verkaufsgespräch beendet ist. Im Sprachtraining geht es deshalb auch nicht um die dauerhafte, sondern um die vorübergehende Abgewöhnung des Dialekts. Das Hin und Her ist das Ziel.

Auffällige Karriere und auffällige Sprache sind selten

Das gilt auch für Führungskräfte. „In einem Team aus München oder Hamburg kann ein Vorgesetzter mit breitem Sächsisch Schwierigkeiten bekommen“, sagt Matthias Kirbs. Es geht um die Wahrnehmung und drohende Missverständnisse. Und manchmal auch um messbare Nachteile. „Im Verkauf zum Beispiel können durch Dialekt die Zahlen nachweisbar schlechter werden“, sagt er. In Verhandlungen oder Vertragsgesprächen seien die ersten Sätze oft entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Wenn aber der Gesprächspartner erst einmal grübeln müsse, welchen Dialekt er da gerade höre und wo sein Gegenüber wohl herkomme, könne ein Geschäft schnell platzen. Dann überlagere in den womöglich entscheidenden Momenten das Phonetische das Inhaltliche. Mitunter verhindere ein Dialekt sogar ein höheres Gehalt – wenn etwa ein Unternehmensberater für die hochpreisige Kundschaft nicht in Frage komme, weil ein zu breiter Dialekt dem entgegenstehe. Allerdings ist beides zusammen – auffällige Karriere und auffällige Sprache – selten. Ariane Willikonsky sagt, dass hierzulande in den Top-Positionen praktisch kein breiter Dialektsprecher zu finden sei. Sondern allenfalls Leute mit dialektaler Färbung.

In der großen Politik gibt es immerhin Protagonisten, die mit ihrem Dialekt nicht hinterm Berg halten und den Eindruck erwecken, dass eine regionale Sprachfärbung auch auf höchstem Niveau nicht schade: zum Beispiel die Schwaben Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, und Günther Oettinger, Kretschmanns Vorvorgänger und inzwischen EU-Kommissar. Beide bringen eine Grundvoraussetzung für das Festhalten am Dialekt auch im anspruchsvollen beruflichen Kontext mit – großes Selbstvertrauen.

Außerdem könnte Kretschmann als Vorbild all jener Sprachschüler durchgehen, die ihrem Dialekt in Kursen und Seminaren zu Leibe rücken. Er kann nämlich nicht nur Schwäbisch, sondern auch Hochdeutsch, also hin und her wechseln, wann immer er will. Kretschmann ist in einem hochdeutschen Elternhaus aufgewachsen, das macht es leichter. Kürzlich erzählte er der F.A.Z., dass sein Sohn Vorbehalte dem Schwäbischen gegenüber am eigenen Leib zu spüren bekommen habe. Vielmehr: auf dem eigenen Zeugnis. Dort habe der – aus Norddeutschland zugewanderte – Lehrer moniert, dass Kretschmann junior im Unterricht Dialekt rede.

„Wer will schon immer beschmunzelt werden?“

Vermittelt Dialekt bei einem Politiker Bodenständigkeit und Volksnähe, so ist anderswo Verunsicherung vorherrschend. Matthias Kirbs formuliert das Handicap so: „Wer will schon immer beschmunzelt werden?“ Auch Vorstände oder Leute aus dem mittleren Management arbeiteten an sich, damit sie jederzeit von ihrem Dialekt ins Hochdeutsche wechseln können. „Und zwar vor allem, um ernster genommen zu werden.“

Bei ihm melden sich entweder Interessenten selbst oder Vorgesetzte, die Mitarbeiter schicken wollen, um deren Dialekt bei Bedarf förmlich abschalten zu können. Es sei das eigene Leiden, das Kunden zu ihm führe, oder die Ungeduld, ja das Genervtsein anderer. Das gilt auch für Deutsche im Ausland, denn Dialekt kann in Fremdsprachen nicht weniger heikel sein. „Wenn Sachsen oder andere Deutsche mit starkem Dialekt raus in die Welt gehen, kann auch das ein Problem werden“, sagt Kirbs. „Denn Ausländer erwarten diese Sprache nicht.“ Und sie reagieren womöglich nachteilig darauf. Umgekehrt gilt das so ähnlich. Handwerker in Deutschland zum Beispiel, die aufgrund ihrer Sprache als Osteuropäer zu erkennen sind, hätten in Preisverhandlungen einen Nachteil. Außerdem drohen atmosphärische Störungen. Russisch etwa klinge sehr hart, Deutsch mit russischer Färbung komme deshalb oft anders rüber, als es gemeint sei, härter, direkter. Damit könne nicht jeder Kollege umgehen und so mancher Chef schon gar nicht.

Der IT-Unternehmer Mathias Heinzler hat keinen Beschäftigten zum Sprachtraining geschickt – sondern sich selbst. Der Schwabe hat sein Hochdeutsch auf Vordermann gebracht, weil er andere Dialektsprecher beobachtet hat. Er sei beruflich in ganz Deutschland unterwegs, sagt Heinzler. „Oft habe ich bei größeren Gesprächsrunden wahrgenommen, dass Teilnehmer mit Dialekt es schwerer hatten, ihre Anliegen vorzutragen, um sich vor versammelter Runde Gehör zu verschaffen. Und ich hatte den Eindruck, dass sie auch viel mehr Überzeugungsarbeit bei der Umsetzung ihrer Ideen brauchten.“ Damals habe er sich vorgenommen, an seinem Dialekt zu arbeiten. Und zwar, „um in gehobeneren Gesprächsrunden meine Expertise und Fachkompetenz dialektfrei vortragen zu können“. Außerdem sei es ihm wichtig gewesen, in Stresssituationen und schwierigen Verhandlungen „kompetent und standhaft“ rüberzukommen und „nicht in meine ursprüngliche Dialektsprache zu fallen“. Er habe zwar immer schon „ein gewisses Hochdeutsch“ sprechen können. Aber als Schwabe sei er trotzdem immer erkennbar gewesen.

Heinzler sagt, er habe alles in allem acht Monate lang fast täglich an seiner Sprache gearbeitet, „an meiner Aussprache, vor allem aber auch an meiner Grammatik“. Mit diesem Pensum ist er ein durchschnittlicher Kunde. Harte Fälle brauchen hingegen länger als ein Jahr, um ihren Dialekt in den Griff zu bekommen. Im Training geht es um das Ändern sprachlicher Gewohnheiten, deshalb benötigen Schüler zweierlei: Zeit und ein Gegenüber. Präsenz in einer Sprachschule ist also wichtig und das Online-Üben zwar möglich – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll. Zum Beispiel, wenn Skype dabei eingesetzt wird. Was die Erfolgsaussichten sowie die Stärken und Schwächen seiner Klientel betrifft, sagt Matthias Kirbs: „Frauen sind etwas fleißiger. Sie sind auch aktiver, wenn es darum geht, Hochdeutsch im Alltag anzuwenden.“ Und genau diese Gewöhnung sei wichtig, um einem Dialekt den Garaus zu machen“

 

Interview mit Matthias Kirbs im PR-Journal „Es geht weniger um das Was, sondern mehr um das Wie“

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In der jüngsten Ausgabe des PR-Journals, das morgen herauskommt, interviewt mich ein Autor erstmals für das Blatt. Ich gebe es vorab hier heraus. Es beginnt so:

Bewegte Bilder spielen in den Medien eine immer größere Rolle. Für die Repräsentanten und Sprecher von Unternehmen heißt das: Sie müssen immer öfter vor die Kamera – für Statements, Präsentationen oder Interviews. Dabei überzeugend „rüberzukommen“, ist wichtig, fällt aber manchem schwer. Ein Interview mit Matthias Kirbs, Stimmtrainer und Sprech-Coach aus Hamburg.

PR-Journal: Herr Kirbs, ab welcher Unternehmensgröße sollten Firmensprecher oder CEOs Sprechtraining nehmen?

Matthias Kirbs: Das lässt sich nicht generell beantworten. Fakt ist, dass es in vielen Großunternehmen, die mehr oder weniger regelmäßig in der Öffentlichkeit stehen, längst üblich ist. Die Kommunikationsabteilungen der Konzerne wissen sehr genau, welche Wirkung ein guter oder schlechter Auftritt vor der Kamera haben kann. Sie können davon ausgehen, dass die meisten Chefs und Sprecher von Dax-Unternehmen auf diesem Gebiet geschult sind. Bei kleineren Unternehmen, die weniger im Fokus stehen, dürfte das jedoch weitaus seltener der Fall sein.

PR-Journal: Woran hapert es besonders häufig?

Matthias Kirbs: An der Vorbereitung. Mancher geht zu blauäugig an solche Termine heran und ist dann regelrecht schockiert, wenn harte oder gar unfaire Fragen kommen. Aber das muss noch nicht mal sein. Zurückhaltende Menschen tun sich vor einer laufenden Kamera sehr oft schwer, selbst wenn sie über gute Argumente verfügen. Umgekehrt können sehr selbstbewusst auftretende Personen auf den Zuschauer aggressiv oder arrogant wirken.

PR-Journal: Reichen die richtigen Argumente nicht aus?

Matthias Kirbs: Nein, das ist ein verbreiteter Irrtum. Vor einer Kamera, auch vor einem Mikrofon, geht es weniger um das Was, sondern mehr um das Wie. Der Zuschauer bewertet nicht nur, was der Sprecher sagt, sondern vor allem, wie er es sagt. Dabei ist eine präsente Stimme wichtig, eine klare Sprache, aber ebenso das gesamte Auftreten, die Mimik und die Gestik. Und das sind Dinge, an denen Führungskräfte arbeiten können.

PR-Journal: Wann lassen sich Unternehmenssprecher schulen?

Matthias Kirbs: Manche kommen erst, wenn der Interviewtermin schon kurz bevorsteht und sie Lampenfieber bekommen. Manche auch, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben oder fanden, dass sie schlecht rübergekommen sind. Es gibt auch Kunden, die es einfach nicht gewöhnt sind, in der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen. Denken Sie beispielsweise an Führungskräfte, die ursprünglich aus dem technischen Bereich kommen. Dort haben sie Top-Leistungen vollbracht, und jetzt erwarten die Geschäftsführer von ihnen dasselbe beim Auftreten vor der Kamera.

PR-Journal: Geben Sie mal ein Beispiel für jemanden, der solche Interview-Situationen besonders gut meistert.

Matthias Kirbs: Bei vielen Politikern oder Managern überträgt sich der gehetzte Tagesablauf bis zu einem gewissen Grad auf ihre Sprechweise. Das überfordert viele Zuschauer. Als positives Gegenbeispiel fällt mir als erstes Altkanzler Helmut Schmidt ein: Er ist immer noch ein großer Könner in der „Kunst der Pause“. Er weiß genau, dass eine Pause an der richtigen Stelle große Wirkung haben kann. Sehr beeindruckend.

PR-Journal: Was machen Sie mit Ihren Kunden? Atem- und Tonübungen?

Matthias Kirbs: Die haben durchaus ihre Berechtigung. Erfahrungsgemäß kommt der Sprecher am besten an, wenn er sich in einer Situation wohlfühlt, Sicherheit ausstrahlt und dem Fragesteller mit einer positiven Einstellung entgegenkommt. Im Grunde geht es also darum, durch Übungen ein echtes „Selbst-Bewusstsein“ – in der umfassendsten Bedeutung des Wortes – zu fördern. Sie sollten ihrer Argumente sicher sein. Und auch der Mittel, um sie angemessen an den Zuschauer zu bringen.

PR-Journal: Ist eine Dialektfärbung ein Nachteil?

Matthias Kirbs: In bestimmten Situationen kann sie sogar ein Vorteil sein. Allerdings bevorzugen es die meisten Firmen, wenn ihr Sprecher oder ihre Sprecherin auch Hochdeutsch beherrscht. Der Dialekt ist dann sozusagen eine Zusatzqualifikation, so etwas wie eine zusätzliche Fremdsprache.


Matthias Kirbs (50), früher Redakteur und Nachrichtensprecher bei verschiedenen Sendern in Norddeutschland, arbeitet seit zwölf Jahren als freier Berater für Stimme und Präsenz in Hamburg.

Titelthema im Focus 1/2010: „Stimme macht Erfolg“

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Aktuelles Titelthema im Focus 1/2010: „Stimme macht Erfolg“

focus-titel  Folgende Texteauszüge aus dem Leitartikel: „Die Macht der Stimme“ verdeutlichen die Bedeutung der Stimme als Werkzeug des Erfolges:

„Uns berührt der Klang der Worte oft mehr als Ihr Inhalt. Die Stimme ist die Botschafterin der Gefühle – und ein Instrument des Erfolgs. Jeder kann lernen, sie wirkungsvoll einzusetzen.“

„Stimme verschafft uns Gehör. Sie kann Sympathien wecken, andere verzaubern, überzeugen und begeistern. Als Botschafterin unserer Sprache offenbart sie Gefühle. Sie ist das flüchtige Fluidum der Liebe, das Medium unserer menschlichen Beziehungen, unser akustisches Ich. Den die Stimme drückt unsere Stimmung aus. Wie viel sie über unser Wesen sagt, zeigt auch der lateinische Stamm des Wortes Persönlichkeit: „personare“ – durchklingen. Der Ton macht die Person.“

„Stimme ist Werkzeug des Erfolges. Bei einem Drittel aller Berufstätigen kommt es vor allem auf das Sprechen an,etwas bei Pädagogen, Ärzten, Verkäufern, Anwälten oder Beratern, auch beim neu entstandenen Rede-Job des Call-Center-Agenten.“

„Wer führen will, muss klare Ansagen machen können. Stimme bestimmt.

„Unserem wichtigstem Kommunikationsinstrument begegnen wir jedoch oft mit einer erstaunlichen Achtlosigkeit oder gar Verachtung … So wie der Fitness unseres Körpers und unserem Äußeren, sollten wir uns … auch unserem „akustischen Erscheinungsbild“ widmen.“

„Nur 60 Millisekunden braucht unser Gehör, das denkbar feinste Messinstrument für Zwischentöne, um die Gefühlsbotschaften zu dechiffrieren, die in der Stimme mitschwingen. Ein „Hallo“ eines vertrauten Menschen am Telefon reicht uns, um zu erspüren, ob er Kummer hat. Selbst dann, wenn er versucht, uns gute Laune vorzuspielen. Das Ohr, sagt ein französisches Sprichwort, ist der Weg zum Herzen.“

„Psychologen sagen, eine veränderte Stimme löse einen „Interaktionseffekt“ aus: Wer lernt, markant statt piepsig zu sprechen, dem schenken seine Mitmenschen mehr Beachtung. Das wiederum kann auf Dauer das Selbstwertgefühl stärken.“

Hamburger Abendblatt vom 17. Oktober 2009:

 

„Klangvolle Redner fesseln ihre Zuhörer.

So bekämpfen Sie den Frosch im Hals“ focus-titel
Abbildung: Hamburger Abendblatt
In einem umfangreichen Aritkel beschäftigt sich das Hamburger Abendblatt mit Stimmproblemen und Möglichkeiten zum Stimmtraining. Im folgenden einige Auszüge:

„In den USA ist Stimmtraining ein verbindlicher Teil der pädagogischen Ausbildung. „Hier wird das Thema in der Lehrerausbildung nur angerissen“, kritisiert der Hamburger Stimm- und Führungscoach Matthias Kirbs. Das sei nicht nur für die Pädagogen selbst ein Problem: „Kinder hören nicht zu, wenn man keine präsente Stimme mit Volumen und Klang hat“, erklärt der Trainer. Und wie sollten sie dann etwas lernen.

„Studien zufolge erkranken fast 60 Prozent der deutschen Lehrer wenigstens einmal im Leben an einer Stimmstörung, die sie arbeitsunfähig macht. Auch die Mitarbeiter von Callcentern, Schauspieler, Sänger, Aerobic-Trainer, Barkeeper, Erzieher und andere Berufsgruppen, die häufig laut sprechen müssen, sind überproportional häufig von Heiserkeit betroffen.“

„Neben aller technischen Vorbereitung ist eines aber auch wichtig: „Ich muss eine Sprechabsicht haben“, sagt Trainer Matthias Kirbs. „Eine präsente Stimme zu haben ist auch eine Einstellungssache.“ Denn nicht immer stecken medizinische Gründe oder äußere Einflüsse dahinter, wenn man plötzlich vor versammelter Mannschaft keinen Ton mehr herausbringt. „Die Begriffe ,Stimme‘ und ,Stimmung‘ haben den gleichen Wortstamm, die Stimme gibt auch Auskunft über die aktuelle Gefühlslage…“

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„Klangvolle Redner fesseln ihre Zuhörer.

So bekämpfen Sie den Frosch im Hals“ focus-titel

Abbildung: Hamburger Abendblatt

In einem umfangreichen Aritkel beschäftigt sich das Hamburger Abendblatt mit Stimmproblemen und Möglichkeiten zum Stimmtraining. Im folgenden einige Auszüge:

„In den USA ist Stimmtraining ein verbindlicher Teil der pädagogischen Ausbildung. „Hier wird das Thema in der Lehrerausbildung nur angerissen“, kritisiert der Hamburger Stimm- und Führungscoach Matthias Kirbs. Das sei nicht nur für die Pädagogen selbst ein Problem: „Kinder hören nicht zu, wenn man keine präsente Stimme mit Volumen und Klang hat“, erklärt der Trainer. Und wie sollten sie dann etwas lernen.

„Studien zufolge erkranken fast 60 Prozent der deutschen Lehrer wenigstens einmal im Leben an einer Stimmstörung, die sie arbeitsunfähig macht. Auch die Mitarbeiter von Callcentern, Schauspieler, Sänger, Aerobic-Trainer, Barkeeper, Erzieher und

andere Berufsgruppen, die häufig laut sprechen müssen, sind überproportional häufig von Heiserkeit betroffen.“

„Neben aller technischen Vorbereitung ist eines aber auch wichtig: „Ich muss eine Sprechabsicht haben“, sagt Trainer Matthias Kirbs. „Eine präsente Stimme zu haben ist auch eine Einstellungssache.“ Denn nicht immer stecken medizinische Gründe oder äußere Einflüsse dahinter, wenn man plötzlich vor versammelter Mannschaft keinen Ton mehr herausbringt. „Die Begriffe ,Stimme‘ und ,Stimmung‘ haben den gleichen Wortstamm, die Stimme gibt auch Auskunft über die aktuelle Gefühlslage…“

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Hamburger Abendblatt vom 3. September 2008

In einem Artikel anlässlich des Vortrages von Matthias Kirbs beim Business-Frühstücks des Bund der Selbstständigen (BDS) in Norderstedt stellt das Hamburger Abendblatt Matthias Kirbs ausführlich vor. Im folgenden einige Auszüge:

„Der Stimmbildner, Diplom-Musiker und Schauspieler Matthias Kirbs hält den Vortrag „Stimme und Präsenz im Beruf“. „Stimmtraining wird in der Regel technisch vermittelt. Das Erlernte wirkt daher meist aufgesetzt und sinkt nicht in die Tiefe, da die Persönlichkeit nicht berücksichtigt wurde“, sagt Kirbs und vermutet: „So aber werden die Zuhörer und Sprecher kaum berührt.“

Der Sprech-Coach arbeitet unter dem Leitmotiv „Die Stimme eines Menschen ist sein zweites Gesicht“ (Zitat von Gérard Bauer) und will den körperlichen und stimmlichen Ausdruck einbeziehen und damit die gesamte Persönlichkeit weiter entwickeln.

Dafür hat der 45-jährige vier Erfolgssäulen entwickelt, die er als authentische, als selbstbewusste, als kompetente und vertrauenswürdige Wirkungsweise bezeichnet.

Matthias Kirbs hat 14 Jahre als Moderator und Sprecher in Funk und Fernsehen gearbeitet, war Projektmanager und arbeitet seit fünf Jahren als Trainer und Berater für Stimme und Präsenz. Seine Trainer-Ausbildung erhielt er von Professor Friedemann Schulz von Thun.

„Die Persönlichkeit und Stimme sind unteilbare Elemente“, sagt Matthias Kirbs und verspricht seinen Zuhörerinnen und Zuhörern beim BDS-Business-Frühstück einen sehr spannenden Morgen.“

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In einem Artikel anlässlich des Vortrages von Matthias Kirbs beim Business-Frühstücks des Bund der Selbstständigen (BDS) in Norderstedt stellt das Hamburger Abendblatt Matthias Kirbs ausführlich vor. Im folgenden einige Auszüge:

„Der Stimmbildner, Diplom-Musiker und Schauspieler Matthias Kirbs hält den Vortrag „Stimme und Präsenz im Beruf“. „Stimmtraining wird in der Regel technisch vermittelt. Das Erlernte wirkt daher meist aufgesetzt und sinkt nicht in die Tiefe, da die Persönlichkeit nicht berücksichtigt wurde“, sagt Kirbs und vermutet: „So aber werden die Zuhörer und Sprecher kaum berührt.“

Der Sprech-Coach arbeitet unter dem Leitmotiv „Die Stimme eines Menschen ist sein zweites Gesicht“ (Zitat von Gérard Bauer) und will den körperlichen und stimmlichen Ausdruck einbeziehen und damit die gesamte Persönlichkeit weiter entwickeln.
Dafür hat der 45-jährige vier Erfolgssäulen entwickelt, die er als authentische, als selbstbewusste, als kompetente und vertrauenswürdige Wirkungsweise bezeichnet.

Matthias Kirbs hat 14 Jahre als Moderator und Sprecher in Funk und Fernsehen gearbetiet, war Projektmanager und arbeitet seit fünf Jahren als Trainer und Berater für Stimme und Präsenz. Seine Trainer-Ausbildung erhielt er von Professor Friedemann Schulz von Thun.

„Die Persönlichkeit und Stimme sind unteilbare Elemente“, sagt Matthias Kirbs und verspricht seinen Zuhörerinnen und Zuhörern beim BDS-Business-Frühstück einen sehr spannenden Morgen.“

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