Image Alt

Warum dau­ert es manch­mal län­ger, den Mut zu haben bei mir anzu­ru­fen?

Heuballen

Warum dau­ert es manch­mal län­ger, den Mut zu haben bei mir anzu­ru­fen?

Was ich häu­fig wahr­nehme ist, dass Leute, die sich für Sprech­trai­ning inter­es­sie­ren mich erst­mal umkrei­sen. Wochen, Monate sogar Jahre und sich dann mel­den. Woran mag das lie­gen?

Meine Erfah­run­gen zei­gen, dass das Beschäf­ti­gen mit der Stimme und der eige­nen Wir­kung ein hoch­sen­si­bles Thema sein kann. Das ahnen die Per­so­nen schon. Die Stimme zeigt ja an, wie ich inner­lich gestimmt bin. Und hier begeg­nen die Inter­es­sen­ten einem unge­wohn­ten Gebiet und das ist manch­mal auch mit Scham besetzt. Sie wis­sen noch nicht, was Sie genau erwar­tet. Wei­tere Aspekte sind: Wird die Che­mie stim­men? Kann ich mich auf die Pro­zesse ein­las­sen? Bin danach ein ande­rer Mensch oder neh­men ich eine andere Rolle ein? Spre­che ich dann gestelzt und noch nor­mal? Wel­chen Nut­zen habe ich davon?
Vor­be­halte ent­ste­hen auch des­halb, weil die Men­schen in Ihrem Umfeld nie­man­den ken­nen, der sich sich auf die Arbeit mit der Stimme ein­ge­las­sen und davon pro­fi­tiert hat. Sie spie­len mit dem Gedan­ken: Rufe ich jetzt an oder nicht? Ich wollte doch schon immer Sprech­trai­ning machen. Ob das auch was bringt? Der gesunde Zwei­fel bei neuen Vor­ha­ben. Pro­bie­ren Sie es ein­fach mal aus.