Viele Führungskräfte kommen zu mir und wollen an ihrer Stimme arbeiten. Sie wollen im Job überzeugender klingen. Mein erster Schritt sieht jedoch immer ganz anders aus: Wir arbeiten an der Gelassenheit.
Wer unter Dauerstrom steht, atmet flach, spricht oft zu schnell und presst den Ton nach oben. Da nützt auch die beste Stimmübung nichts, solange der Körper im Alarmmodus ist. Erst wenn sich das Tempo verlangsamt und der Kopf zur Ruhe kommt, öffnet sich der Raum für eine echte Veränderung. Das Spannende ist: Die Qualität unseres Hinhörens bestimmt, wie wir sprechen. Wenn wir wirklich unserem Gegenüber ein Interesse zeigen und genau hinhören, verändert sich der Klang ganz von selbst. Oft formulieren wir schon beim Hinhören im Kopf die nächste Antwort. Stress ist im Tonfall hörbar – genau wie innere Präsenz. Wer also an seiner Wirkung arbeitet, fängt am besten mit der inneren Spannung des Körpers an. Gelassenheit, Leichtigkeit und Humor sind wichtige Begleiter bei meinem Training. Na dann
