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Her­aus­for­de­rung beim gen­der­sen­si­blen und gen­der­ge­rech­ten Sprechen

Himmel

Her­aus­for­de­rung beim gen­der­sen­si­blen und gen­der­ge­rech­ten Sprechen

Ver­mehrt werde ich von Uni-Mit­ar­bei­tern und Men­schen aus ande­ren Kul­tur­krei­sen um Sprech-Coa­ching gebe­ten, für die der Umgang mit „Gen­der­sprech“ ein noch unge­wohn­tes Thema ist.

Bis­her war mir die Dimen­sion des Aus­mas­ses der Gen­der­spra­che nicht in der Tiefe bewusst. Ich sah es als Mög­lich­keit des Sprach­ge­brau­ches. Das bedeu­tete für mich, ebenso zu gen­dern und in mei­nen Sprach­ge­brauch zu inte­grie­ren. Dabei geht es mir um eine wert­schät­zende Anspra­che aller Per­so­nen. Meine Auf­gabe ist es, eine Stra­te­gie zur gen­der­sen­si­ble Spra­che und ihrer Anwen­dung zu ver­mit­teln. Ich bin mir der unter­schied­li­chen Schreib- und Sprech­wei­sen bewusst und biete typ­be­dingte Hal­tun­gen und Her­an­ge­hens­wei­sen für das Gen­dern an.

Bis­her gibt es keine ein­heit­li­chen, all­um­fas­sen­den Defi­ni­tio­nen von Son­der­zei­chen in der Schreib­weise und beim gen­der­sen­si­blen Spre­chen. Auch das Spre­chen von gegen­der­ten Wör­tern bedarf Übung. Die laut­lich rea­li­sierte Gen­der­pause ent­spricht nicht mei­nem Sprach­ge­fühl und kann auch bei ande­ren Men­schen Irri­ta­tio­nen aus­lö­sen. Die gespro­che­nen Kurz­for­men mit Satz- und Son­der­zei­chen führt bei vie­len Men­schen noch zu Unklar­hei­ten. Diese Ent­wick­lung ist im Fluss, es han­delt sich nicht um ste­hende Nor­men. Bei mei­ner Arbeit ent­wi­ckeln wir Stra­te­gien her­aus­zu­fin­den, wel­che Gen­der­va­ri­ante zu einem passt. Auch ein SEO bleibt bei sei­nem Stil. Jede und Jeder darf auch hier authen­tisch bleiben.