Image Alt

Gele­sen im SPIEGEL: „Dünne Stimme, fet­tes Pro­blem“

Gele­sen im SPIEGEL: „Dünne Stimme, fet­tes Pro­blem“

Auf spiegel.de fin­den wir einen inter­es­san­ten Arti­kel zum Thema Sprech­trai­ning für den Job. Wir lesen: „Eine Füh­rungs­kraft mit Fis­tel­stimme, ein hek­ti­scher Jurist, eine Absol­ven­tin mit Angst vor Vor­trä­gen: Freies Spre­chen gehört oft zum Beruf. Bei Stimm­trai­nern kann man es ler­nen. Doch gerade Mana­gern ist Nach­hilfe pein­lich – sie erwar­ten einen zacki­gen Schnell­kurs.“ Wir lesen:

457px-Stern_Logo.svgNor­bert Denk* ist ein Hüne von einem Mann, knapp zwei Meter groß. Vor eini­ger Zeit ist er zum Abtei­lungs­lei­ter auf­ge­stie­gen, seit­dem muss er jeden Tag Prä­sen­ta­tio­nen hal­ten. Er merkte schnell, dass etwas nicht stimmte. Hin­ter sei­nem Rücken wurde getu­schelt, nach eini­gen Wochen bestellte ihn sein Chef zu sich. Es gebe Beschwer­den. Seine Stimme sei zu dünn, er selbst dadurch nicht ernst zu neh­men. Kei­ner nehme ihn für voll.

Der Zwei-Meter-Mann schluckte. Doch dem Chef war es ernst. Schließ­lich machte Denk einen Ter­min bei einer Stimm­trai­ne­rin. Es folgte eine Gedulds­probe: Erst nach 30 Stun­den Ein­zel­trai­ning machte Denk spür­bare Fort­schritte. Seine Stimme wurde fes­ter. Seine Kol­le­gen soll­ten vom Stimm­trai­ning auf kei­nen Fall Wind bekom­men, es wäre Denk pein­lich gewesen.Solche Heim­lich­tue­reien kom­men häu­fig vor, wenn es um Sprech­schu­lun­gen geht. „Stimme ist etwas sehr Pri­va­tes“, sagt die Köl­ner Sprech­trai­ne­rin Antje Weiss. „Von Defi­zi­ten in der Stimme wird leicht auf ver­meint­li­che …“

Wei­ter­le­sen auf spiegel.de