Gelesen: „Das Gehirn hört zu“

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Eine wohlklingende Stimme mit Wiedererkennungswert – davon profitieren nicht nur Musiker und Schauspieler, sondern sie hilft auch in der alltäglichen Kommunikation. Nun haben Forscher der Uni Jena die Gedächtnisspur für das Wiedererkennen von Stimmen nachgewiesen, lesen wir auf Jenapolis.de. Fazit: Stimmtraining lohnt sich, denn das Gehirn hört ganz genau zu. Wir lesen:

Eine Stimme sagt mehr als tausend Worte. Denn ob hoch oder tief, piepsig oder rauchig – die Stimme eines Menschen ist so individuell wie der Fingerabdruck. Zwar vermischt sich der Eindruck einer Stimme mit den Sprachinformationen, also beispielsweise dem Inhalt des Gesagten und dem Dialekt. „Aber selbst der reine Klang der Stimme verrät vieles über ihren Besitzer, wie etwa über die Persönlichkeit, das Alter, das Geschlecht, die Stimmung und die Identität“, sagt Dr. Romi Zäske von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Vor allem die Stimmen von vertrauten Personen lassen sich leicht wiedererkennen. „Da reicht manchmal schon ein kurzes Räuspern oder Lachen“, sagt die Neuropsychologin. Doch Zäske und ihre Kollegen haben nun gezeigt, dass Menschen auch in der Lage sind, sich an eine Stimme zu erinnern, selbst wenn sie diese kaum kennen. Zudem unterscheide das Gehirn zwischen leicht zu merkenden Stimmen und denen, die schnell wieder in Vergessenheit geraten, schreiben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe eines internationalen Fachmagazins (The Journal of Neuroscience, DOI: 10.1523/JNEUROSCI.0581-14.2014). Für die Studie haben die Jenaer Wissenschaftler zunächst 48 Personen…

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Gelesen: „Erotik aus dem Flughafen-Lautsprecher“

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Iris Lettieri, populäre Flughafen-Ansagerin

Selbst ein „Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt stehen“ wirkt, wenn die Brasilianerin Iris Lettieri es sagt, geradezu verführerisch, lesen wir auf heute.de. Viele halten sie für 30 Jahre jung und langbeinig, dabei ist sie eher klein und Ü70. Die Stimme, die vielen Brasilianern ein Stück Heimatgefühl bei ihrer Ankunft bedeutet, wird nicht mehr zu hören sein. Wir lesen:

… Die Stimme der 72-Jährigen ist mittlerweile Kult. Der tiefe Ton, ihr absolutes Wiedererkennungsmerkmal. Vor über 20 Jahren fand das auch die Band Faith No More. Die Musiker waren von Iris Lettieris Durchsagen am Flughafen so begeistert, dass sie die Brasilianerin sogar für die Aufnahmen eines Albums engagierten. Schauspieler Jean-Claude van Damme soll sogar gesagt haben, dass „diese Flughafenstimme“ das Schönste war, was ihm in Brasilien aufgefallen sei.

Flughäfen ersetzen die bekannte Stimme

Deshalb gilt Iris Lettieri als die erotischste Ansagerin überhaupt. Sie hat eine eigene Fangruppe auf Facebook und etliche Youtube-Links finden sich unter ihrem Namen. Dort freuen sich Nutzer darüber, dass die großartige Iris Lettieri ihren Flug angesagt hat und haben das Ganze zum Beweis mit ihren Handys aufgezeichnet. Doch genau damit ist es in vielen Flughäfen seit einiger Zeit vorbei. Belo Horizonte war der erste Flughafen, der nicht mehr mit den hinterlegten Ansagen von Iris Lettieri gearbeitet hat. Stattdessen gibt es dort mittlerweile Live-Ansagen der Angestellten…

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Gelesen: „Bewerbernachteil: Frauen mit knarrender Stimme bekommen seltener Jobs“

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Wer sagte das noch?

Im Blog Karrierebibel.de macht Autor Jochen Mai auf eine aktuelle Studie der Duke Universität aufmerksam. Sie kommt nun zum Ergebnis: Menschen mit knarrenden, knackenden Stimmen haben vor allem auf dem Jobmarkt das Nachsehen – insbesondere Frauen. Wir lesen:

Das menschliche Gehirn verarbeitet das gesprochene Wort bereits nach 140 Millisekunden. Viel zu oft konzentrieren wir uns dabei auf die Inhalte und die Wirkung der Worte – und vergessen die Macht der Stimme.

Bereits Intonation und Atmung lösen Sympathien aus. Das hängt mit dem sogenannten psychorespiratorischen Effekt zusammen: Wir imitieren unbewusst, wenn wir zuhören. Der Redner, der nervös am Pult radebrecht, verursacht auch bei seinen Zuhörern Atemkrämpfe. Genauso spürt man ein herannahendes Räuspern oder nimmt es vorweg, wenn das Knarren des Redners unerträglich wird. Umgekehrt: Wer uns durch seine Stimme beruhigt und entspannt, vielleicht sogar stimuliert, ist uns sofort sympathisch.

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Gelesen: „Die Stimme verkauft alles, was wir wollen“

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Arno Fischbacher ist geschätzter Berufskollege und Experte für die unbewusste Macht der Stimme in Kundenservice, Führung und Vertrieb (Bild: © Christian Schneider)

Bei agitano.com lesen wir ein Interview mit meinem geschätzten Berufs-Kollegen Arno Fischbacher über die Macht der Stimme. Es heißt in der Einführung:

Stimme ist wichtig, wenn nicht sogar entscheidend, vor allem in den Bereichen Führung und Vertrieb. Arno Fischbacher – Experte für die unbewusste Macht der Stimme in Kundenservice, Führung und Vertrieb – hat gerade sein Buch “Voice Sells! – Die Macht der Stimme im Business” veröffentlicht. Über sein Buchthema haben wir in einem zweiteiligen Interview gesprochen. Im ersten Teil des Interviews geht es um die Stimme selbst, deren Wirkung und um das Training der eigenen Stimme.

Und das Interview beginnt so:

Herr Fischbacher, eben ist Ihr Buch “Voice Sells! – Die Macht der Stimme im Business” bei GABAL erschienen. Was genau kann Stimme denn verkaufen?

Im Prinzip verkauft die Stimme alles, was wir wollen. Unsere Emotionen, Befindlichkeiten, Projekte, Dienstleistungen, natürlich auch Produkte und vor allem uns selber als Persönlichkeit. Unsere Stimme beeinflusst subtil alle Ergebnisse, sei es im Kundenkontakt, im Vorstellungsgespräch, bei Verhandlungen, in Medienauftritten, Präsentationen oder am Telefon. Richtig genutzt, schafft sie Vertrauen, lässt Zustimmung wachsen und führt mit Bestimmtheit zum Abschluss.

Wieso ist die Macht der Stimme so groß, was bewirkt sie?

Stimme hat definitiv Macht. Stimme wirkt. Sie lässt sofort hören, wer wir sind und offenbart schonungslos, was wir denken und empfinden. Sie schafft Verbindung – oder sie trennt. Sobald wir den Mund öffnen, … 
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Das Buch zum Interview

Interview mit Matthias Kirbs im PR-Journal „Es geht weniger um das Was, sondern mehr um das Wie“

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In der jüngsten Ausgabe des PR-Journals, das morgen herauskommt, interviewt mich ein Autor erstmals für das Blatt. Ich gebe es vorab hier heraus. Es beginnt so:

Bewegte Bilder spielen in den Medien eine immer größere Rolle. Für die Repräsentanten und Sprecher von Unternehmen heißt das: Sie müssen immer öfter vor die Kamera – für Statements, Präsentationen oder Interviews. Dabei überzeugend „rüberzukommen“, ist wichtig, fällt aber manchem schwer. Ein Interview mit Matthias Kirbs, Stimmtrainer und Sprech-Coach aus Hamburg.

PR-Journal: Herr Kirbs, ab welcher Unternehmensgröße sollten Firmensprecher oder CEOs Sprechtraining nehmen?

Matthias Kirbs: Das lässt sich nicht generell beantworten. Fakt ist, dass es in vielen Großunternehmen, die mehr oder weniger regelmäßig in der Öffentlichkeit stehen, längst üblich ist. Die Kommunikationsabteilungen der Konzerne wissen sehr genau, welche Wirkung ein guter oder schlechter Auftritt vor der Kamera haben kann. Sie können davon ausgehen, dass die meisten Chefs und Sprecher von Dax-Unternehmen auf diesem Gebiet geschult sind. Bei kleineren Unternehmen, die weniger im Fokus stehen, dürfte das jedoch weitaus seltener der Fall sein.

PR-Journal: Woran hapert es besonders häufig?

Matthias Kirbs: An der Vorbereitung. Mancher geht zu blauäugig an solche Termine heran und ist dann regelrecht schockiert, wenn harte oder gar unfaire Fragen kommen. Aber das muss noch nicht mal sein. Zurückhaltende Menschen tun sich vor einer laufenden Kamera sehr oft schwer, selbst wenn sie über gute Argumente verfügen. Umgekehrt können sehr selbstbewusst auftretende Personen auf den Zuschauer aggressiv oder arrogant wirken.

PR-Journal: Reichen die richtigen Argumente nicht aus?

Matthias Kirbs: Nein, das ist ein verbreiteter Irrtum. Vor einer Kamera, auch vor einem Mikrofon, geht es weniger um das Was, sondern mehr um das Wie. Der Zuschauer bewertet nicht nur, was der Sprecher sagt, sondern vor allem, wie er es sagt. Dabei ist eine präsente Stimme wichtig, eine klare Sprache, aber ebenso das gesamte Auftreten, die Mimik und die Gestik. Und das sind Dinge, an denen Führungskräfte arbeiten können.

PR-Journal: Wann lassen sich Unternehmenssprecher schulen?

Matthias Kirbs: Manche kommen erst, wenn der Interviewtermin schon kurz bevorsteht und sie Lampenfieber bekommen. Manche auch, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben oder fanden, dass sie schlecht rübergekommen sind. Es gibt auch Kunden, die es einfach nicht gewöhnt sind, in der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen. Denken Sie beispielsweise an Führungskräfte, die ursprünglich aus dem technischen Bereich kommen. Dort haben sie Top-Leistungen vollbracht, und jetzt erwarten die Geschäftsführer von ihnen dasselbe beim Auftreten vor der Kamera.

PR-Journal: Geben Sie mal ein Beispiel für jemanden, der solche Interview-Situationen besonders gut meistert.

Matthias Kirbs: Bei vielen Politikern oder Managern überträgt sich der gehetzte Tagesablauf bis zu einem gewissen Grad auf ihre Sprechweise. Das überfordert viele Zuschauer. Als positives Gegenbeispiel fällt mir als erstes Altkanzler Helmut Schmidt ein: Er ist immer noch ein großer Könner in der „Kunst der Pause“. Er weiß genau, dass eine Pause an der richtigen Stelle große Wirkung haben kann. Sehr beeindruckend.

PR-Journal: Was machen Sie mit Ihren Kunden? Atem- und Tonübungen?

Matthias Kirbs: Die haben durchaus ihre Berechtigung. Erfahrungsgemäß kommt der Sprecher am besten an, wenn er sich in einer Situation wohlfühlt, Sicherheit ausstrahlt und dem Fragesteller mit einer positiven Einstellung entgegenkommt. Im Grunde geht es also darum, durch Übungen ein echtes „Selbst-Bewusstsein“ – in der umfassendsten Bedeutung des Wortes – zu fördern. Sie sollten ihrer Argumente sicher sein. Und auch der Mittel, um sie angemessen an den Zuschauer zu bringen.

PR-Journal: Ist eine Dialektfärbung ein Nachteil?

Matthias Kirbs: In bestimmten Situationen kann sie sogar ein Vorteil sein. Allerdings bevorzugen es die meisten Firmen, wenn ihr Sprecher oder ihre Sprecherin auch Hochdeutsch beherrscht. Der Dialekt ist dann sozusagen eine Zusatzqualifikation, so etwas wie eine zusätzliche Fremdsprache.


Matthias Kirbs (50), früher Redakteur und Nachrichtensprecher bei verschiedenen Sendern in Norddeutschland, arbeitet seit zwölf Jahren als freier Berater für Stimme und Präsenz in Hamburg.

Gelesen: „Werbestimmen: Den richtigen Ton treffen!“

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Wir lesen im Blog Sprechersprecher „Jeder Mensch kauft gerne, aber nicht jede Stimme eignet sich für den Verkauf. Der wohl berühmteste Werbetexter der Welt, David Ogilvy, hat die Sprach- und Stimmwelt auf Verkaufsebene maßgeblich verändert und beeinflusst. 

Bekannt ist er uns bis heute durch seine Slogans für Guinness, Dove, Shell, Schweppes und Rolls-Royce. Wer gute Werbung machen will und eine positive Resonanz der Käufer hervorrufen möchte, der sollte sich bei der Wahl der Stimme ausreichend Zeit lassen und genau überlegen, welcher Ton der richtige für sein Produkt ist. Daher können Werber bei der Auswahl der Stimme auf Synchronsprecher-Datenbanken wie die von sprechersprecher.de zurückgreifen. Neben uns bereits bekannten Stimmen aus Film und Fernsehen finden sich dort auch unbekannte Stimmen. Das kann attraktiv sein, denn eine neue Stimme im TV kann durchaus mehr Interesse wecken… 

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Gelesen: „Das Geheimnis der Kommunikation: Pssst…Schon gehört?“

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Im Onlinemagazin finanzwirtschafter.de schreibt die Autorin über die Grundstrukturen der Kommunikation und zeigt auf, worauf es ankommt und will Tipps weitergeben. Dazu hat sie auch mich interviewt und nennt meine Dienstleistung in dem Zusammenhang. Wir lesen:

„Unternehmen wollen erfolgreich sein und um dies zu erreichen sind die richtigen Kommunikationsansätze und -wege mit Kunden und Mitarbeitern das A und O. Der Austausch von Informationen zwischen Personen findet auf unterschiedliche Weise statt. Hier erfahren Sie Merkmale über die Grundstrukturen der Kommunikation und finden Tipps und Tricks wie interne und externe Kommunikation gelingt. Die klassische Kommunikation kann simple als Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen bezeichnet werden. Sie ist das wichtigste soziale Bindemittel und findet über Sprache in schriftlicher oder mündlicher Form, die Medien, Mimik oder Gestik statt. Für unser gemeinschaftliches Empfinden ist sie mehr als notwendig. Das Kommunikation aber nicht gleich Kommunikation ist und es mit dem einen Kommunikationspartner besser klappt als mit dem anderen, liegt auf der Hand. Daher wird die Kommunikation von der Bundeszentrale für politische Bildung in drei verschiedene Großgruppen unterteilt: weiterlesen…

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Bewerbungsgespräche über Skype oder Google Hangout

Über dpa ist ein Artikel im Hamburger Abendblatt erschienen, in dem ich neben anderen Fachleuten befragt wurde, wie man sich auf Skype und andere Live-Gespräche über das Web vorbereiten kann. Ein wachsender Anteil von geschäftlichen Gesprächen wird über das Netz geführt. Dazu gehören längst auch Bewerbungsgespräche. Es lohnt sich, diese Form zu lernen und für sich einzuüben. Den ganzen Artikel lesen. Mein Skype-Training für Sie 

 

Audio-Stimmtipp: Die ersten wichtigen akustischen Signale am Telefon

Mein lieber Trainer-Kollege Arno Fischbacher hat einmal in einem hörbaren Podcast zusammengfasst, worauf es beim Telefonieren ankommt. Auf die ersten stimmlichen Signale kommt es an. Wie man dafür sorgt, gleich beim Einstieg ins Gespräch zu punkten, Vertrauen aufzubauen und in ein Gespräch zu kommen, das leicht, wertschätzend und auf Augenhöhe ist. Denn in den ersten Sekunden entscheidet sich viel für den späteren Gesprächsverlauf. Einfach auf die Wolke klicken und bei Soundclout dann auf das rote Startzeichen drücken Mehr zur Stimme hier bei stimme.at

Gelesen: „Die Stimme braucht Pflege“

Auf medizin-aspekte.de lesen wir, welche Veränderungen Stimme in der Reife unterzogen ist und was wir tun können, bei Stimme zu bleiben und unsere Stimme bewusst zu pflegen. Denn wir haben nur diese. Im Artikel heißt es:
„In derlei Fällen kann meist gut geholfen werden. Zuerst muss geklärt werden, ob die stimmlichen Veränderungen krankheitsbedingt oder altersbedingt sind, sagt Fuchs: „Jede Heiserkeit, die länger als drei Wochen besteht, kann auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten, beispielsweise eine Lähmung der Stimmlippen oder einen Tumor. Für eine Stimmalterung typisch ist eine langsam zunehmende Heiserkeit. Diese so genannte Presbyphonie tritt meist nach dem Ende der Berufstätigkeit auf, also etwa im Alter von 65 bis 70 Jahren.“ Ursache der Presbyphonie ist wie bei der Gesichtshaut eine nachlassende Elastizität: Die Stimmlippen schließen nicht vollständig oder nicht lange genug. Auch gehen Feinmotorik und Feinsteuerung mit dem Lebensalter zurück. „Das Gefühl für die Stimme kann verloren gehen“, so Prof. Fuchs. Dazu kommen mit dem Alter Schwerhörigkeit, Kurzatmigkeit, so dass es an Stütze für die Stimme mangeln kann. Auch trockene Schleimhäute sind ein Thema. Es gibt rund 200 Medikamente, die die …“
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© Copyright Matthias Kirbs, Stimmtraining, Sprechcoaching und klare Aussprache für Führungskräfte, Hamburg | Design: atelier21 | Text: C. Smolinski | AGB | Links | Impressum & Datenschutz