Gelesen in DIE WELT: „Ich spreche, also bin ich“

„Um andere mit der eigenen Stimme zu erreichen, muss man es wollen – und den eigenen Ausdruck kennen” lesen wir hier. Oder „Wenn man weiß, wie man mit seiner Stimme umgeht, kann sie einem das Leben leichter machen. Weil man spannendere Vorträge hält, überzeugender argumentiert – oder Gefühle wie Nervosität und Ärger verbergen kann. Dann wirkt die Stimme, wie ein Anzug oder Make-up, als eine Art Rüstung” Das kann ich nur unterstreichen. Wir lesen weiter:

Kann man sich in eine Stimme verlieben? Diese Frage beantwortet der Film „Her“ von Regisseur Spike Jonze eindeutig mit Ja. In einer nicht so fernen Zukunft verliebt sich Joaquín Phoenix in Samantha, die tiefe, karamellige Stimme seines Betriebssystems, gesprochen von Scarlett Johansson (deutsche Synchronstimme: Luise Helm). Sie säuselt, gurrt und kichert ihm ins Ohr, und die beiden führen fortan eine Liebesbeziehung, ohne sich ein einziges Mal in den Armen zu halten, rein verbal.

Im Alltag dagegen schenken wir dem Schwingen unserer Stimmbänder (Stimmlippen, sagen die Fachleute) meist wenig Aufmerksamkeit. „Unsere Stimme spielt im täglichen Leben eine bislang völlig unterschätzte Rolle“, sagt die Phonetikerin und Buchautorin Vivien Zuta. Dabei nehmen Menschen einander mit bis zu 38 Prozent über die Stimme wahr, sagen Studien. Das heißt: So wie wir einander hören, so sehen wir uns. Der Klang von Stimmen wirkt sogar physisch: In einer US-Studie mit sieben- bis zwölfjährigen Mädchen…“

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Gelesen auf Deutschlandfunk Nova „Alexa soll an unserer Stimme erkennen, ob wir krank sind“

Die Stimme verrät viel. Über Stimmanalyse im Gesundheitsbereich. Alexa soll im Zuhören “emphatisch” werden. Bei Amazon steckt dahinter klares Wirtschaftsinteresse. Es geht darum, stets passgenaue Angebote einspielen zu können. Auch hierum geht es in diesem spannenden Beitrag. Wir lesen:

Amazon hat für sein Sprachassistenzsystem Alexa ein Patent angemeldet. Alexa soll unsere Stimme analysieren und daraus ableiten, ob wir krank, traurig oder müde sind. Dazu schlägt sie uns dann passende Medikamente oder Produkte vor und bestellt sie.

In unsere Stimme drückt sich unsere Stimmung aus. Mit etwas Empathie hören andere bei uns oder wir bei ihnen heraus, ob sie krank, müde oder einfach schlecht drauf sind. Das soll Alexa, das Sprachassistenzsystem von Amazon, auch bald können. Zumindest hat Amazon schon mal das Patent dafür angemeldet.

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Gelesen auf Inforadio RBB: „Stimmen halten sich länger als die äußere Hülle“

Christian Brückner, ein ganz Großer, seine Stimme kennt fast jeder. Seine Basis ist bis heute eine fundierte sprechtechnische Erziehung. Und er entwickelt sich weiter. Ich empfehle den Artikel mit spannendem Hörteil. Wir lesen zur Einführung:

Sein Gesicht kennen Sie vielleicht nicht, aber Sie kennen seine Stimme. Der Berliner Sprecher und Schauspieler Christian Brückner synchronisiert unter anderem Robert de Niro und ist als Vorleser unzähliger Hörbücher bekannt. Am 27. Oktober wird er 75 Jahre alt. Kulturredakteurin Ute Büsing hat Brückner auf unserer Dachterasse getroffen. Er sei selbst erstaunt, wie gut seine Stimme bis heute funktioniere, verrät Brückner. „Stimmen halten sich länger als die äußere Hülle im Allgemeinen. Also, sie verlieren weniger von ihrem Eigentlichen und ihrer Substanz.“ Er könne seine Stimme vielseitig einsetzen und je nach Bedarf alt oder jung klingen lassen. „Sie verliert ihre Charakteristik nicht und bleibt sich selbst sehr, sehr ähnlich.“

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„Der Klang der Stimme“ jetzt im Kino

Ich habe den Film noch nicht gesehen, finde jedoch bereits den Trailer sehr ansprechend. Der Klang der Stimme erzählt von vier Menschen, die mit Leidenschaft die Grenzen der menschlichen Stimme neu ausloten.

Andreas Schaerer experimentiert mit seiner Stimme, um Klänge zu finden, die ihn bei Live Auftritten verwandeln. Die Sopranistin Regula Mühlemann sucht den perfekten 360 Grad rundum Klang, der frei im ganzen Raum schwebt. Matthias Echternach forscht mit ausgeklügelten wissenschaftlichen Methoden nach dem Geheimnis der Stimme. Und Miriam Helle begleitet mit unkonventionellen Methoden Menschen auf dem Weg zu ihrer eigenen Stimme. Eine filmische Annäherung an die transzendierende Wirkung der menschlichen Stimme. Der Webauftritt des Films

Auf Deutschlandfunk Kultur gehört: „Was die Stimme über uns verrät“

Wir lesen auf Deutschlandfunk Kultur: „Die Stimmanalyse wird für die Wissenschaft immer wichtiger: Moderne Verfahren können bei Personalentscheidungen helfen und für therapeutische Zwecke dienlich sein. Dabei greift die Forschung auch auf Youtube-Videos als Material zurück” Das ist interessant, finde ich. Denn, so lesen wir: „Wenn wir sprechen, sprechen wir nicht nur über etwas, sondern etwas spricht auch aus uns über uns.Weiter lesen wir“:

„Sprache ist Ausgangspunkt und Fluchtpunkt all dessen, was wir sind“, sagt der Psychologe Philipp Grochowski. „Das heißt, es drückt aus, wer wir sind, aber es beeinflusst natürlich auch die eigene Empfindung. Sprache ist nichts anderes als die Manifestation der Gedanken. Das ist unsere Persönlichkeit. Also wir sind, wie wir sprechen.“

Grochowski arbeitet bei „Precire“. Das Aachener Start Up hilft inzwischen mehr als 100 Kunden – Unternehmen, Versicherungen, Krankenkassen –, geeignete Mitarbeiter zu finden. Und zwar mithilfe von Stimmanalysen.

„Fachliche Eignung können wir nicht messen. Konkretes Auftreten können wir nicht messen. Wir beziehen uns da wirklich auf das, was in der Stimme und in der Sprache sich wirklich stabil und valide niederschlägt und ableitbar ist.“

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