Spiegel Online Interview mit Matthias Kirbs: „Bei Ihrem Dialekt hat der Konkurrent bessere Chancen“

Ein Interview mit mir auf Spiegel Online. Redakteurin Eva-Maria Hommel hatte nach „Dialektreduktion“ gesucht und mich als Spezialisten im Web gefunden. Das Interview ist ihr gelungen, finde ich. Es sind zahlreiche Leserkommentare zu finden. Und ich bekomme noch immer Anrufe und Mailanfragen wegen der Veröffentlichung.

Im SPON Original mit zahlreichen Kommentaren finden wir es hier. Wir lesen:

logo-karriere-spiegel-333x43Der Chef ist fachlich top, aber wenn er den Mund aufmacht, nimmt ihn niemand mehr ernst: Führungskräfte mit Dialekt haben es schwer. Sprechtrainer Matthias Kirbs erklärt, wie sie den Makel loswerden.

KarriereSPIEGEL: Sie bieten Kurse zur Dialektreduktion an. Was ist so schlimm an einem Dialekt? Kirbs: In vielen Situationen wirkt ein Gesprächspartner mit Dialekt weniger kompetent. Er ruft schon beim ersten Kennenlernen Schmunzeln hervor. Das Gegenüber kann sich gar nicht auf den Inhalt konzentrieren, sondern überlegt nur: Wo kommt der denn her? Besonders kritisch wird es, wenn man gar nicht verstanden wird. Insgesamt wird Hochdeutsch immer wichtiger – auch weil die Dialekte langsam verschwinden. KarriereSPIEGEL: Wer sind Ihre Kunden?

Kirbs: Da gab es zum Beispiel eine Rechtsanwaltskanzlei aus Sachsen, die hat immer wieder Fälle verloren, obwohl sie die besseren Argumente hatte. Oder einen Unternehmensberater aus Mecklenburg-Vorpommern, der klang oft unfreundlich. Es melden sich auch Headhunter bei mir, die sagen, ich habe hier jemanden aus Süddeutschland, der soll in Hamburg Vorstand werden. Manchmal werden Leute auch von Vorgesetzten geschickt, obwohl sie das gar nicht wollen.

KarriereSPIEGEL: Werden manche Dialekte eher akzeptiert als andere?

Kirbs: Vor allem in den alten Bundesländern sagen viele: Sächsisch geht gar nicht. Aber auch andere Dialekte kommen nicht gut an. Franken und Bayern mögen sich nicht, Kölner und Frankfurter beschimpfen sich fast. Manche rasten bei einem Berliner Dialekt aus.

KarriereSPIEGEL: Hat es auch Vorteile, wenn man „alles außer Hochdeutsch“ kann?

Kirbs: Wenn ich regional arbeite, ist es natürlich gut, die regionale Sprache zu sprechen. Aber wenn ich deutschlandweit arbeite oder in einer Außenstelle in Paris, sind die Kunden völlig irritiert, wenn ich Dialekt spreche. Da hat der Konkurrent dann oft bessere Chancen. Es kommt auch darauf an, wie man selbst damit umgeht. Wenn ich sehr selbstbewusst bin, kann ich sogar damit punkten. Ich kenne einen Top-Verkäufer, der nur Sächsisch spricht. Bei anderen Menschen entsteht aber regelrecht ein Leidensdruck. Da war zum Beispiel eine Lehrerin aus Dresden, die unterrichtete in Norddeutschland eine Abiturklasse. Sie kam weinend zu mir und sagte, die mobben mich. Sie hat ein Dreivierteljahr bei mir trainiert, und dann hat sie die Abirede in reinem Hochdeutsch gehalten. Die Schüler haben Schilder hochgehalten, auf denen sie sich bedankt haben. KarriereSPIEGEL: Wirkt es nicht unnatürlich, wenn man sich seinen Dialekt abtrainiert?

Kirbs: Es geht gar nicht darum, ihn abzutrainieren. In den Führungsetagen ist es wichtig, umschalten zu können. Das ist eine zusätzliche Kompetenz. Sie dürfen das andere ja zu Hause weiterhin sprechen. Verstellen Sie sich, wenn Sie Englisch sprechen? Das ist doch das Gleiche.

KarriereSPIEGEL: Wie bringen Sie Ihren Kunden bei, Hochdeutsch zu sprechen?

Kirbs: Wir fangen gar nicht mit dem Sprechen an, sondern mit dem Hören. Die Menschen erkennen gar nicht, dass sie anders sprechen. Ich wirke dem Schwachsinn entgegen – dem schwachen Hörsinn. Zunächst sollen die Leute Silben und Wörter langsam nachsprechen. Die eigentliche Schwierigkeit ist aber, das Gelernte in die Alltagssprache zu integrieren. Wir trainieren deshalb speziell Worte, die im Geschäftsleben oft gebraucht werden. Eingeübte Brückensätze sollen dabei den Einstieg ins Hochdeutsche erleichtern: „Gute Frage.“ Oder: „So habe ich das noch gar nicht gesehen.“ Im Alltag sollte man auch darauf achten, wie zum Beispiel in den Tagesthemen oder beim Deutschlandfunk gesprochen wird.

KarriereSPIEGEL: Wie lange dauert es, bis jemand dialektfrei sprechen kann?

Kirbs: Das hängt vom Fleiß der Menschen ab und vom Ziel. Manche wollen den Dialekt nur abschwächen, andere wollen ihn weghaben. Nach etwa sechs Monaten, mit vier Terminen pro Monat, habe ich in der Regel einen Lernerfolg. Man sollte aber auch mindestens genauso lange zu Hause üben. Ich mache auch Gruppentrainings in Unternehmen, die dauern zwei Tage. Danach haben alle einen Zugang, sodass sie das Gelernte am Telefon umsetzen können. Viel Übung hilft viel: Junge Väter sollen ihren Kindern Märchen vorlesen. Manche hören sich beim Joggen oder Fahrradfahren meine Lern-Aufnahmen an und sprechen die dann nach.

KarriereSPIEGEL: Kann jeder Mensch Hochdeutsch lernen?

Kirbs: Ja, auf jeden Fall.

KarriereSPIEGEL: Können Sie selbst auch Dialekt sprechen?

Kirbs: Klar. Ich komme aus Mecklenburg-Vorpommern, war Nachrichtensprecher, wollte zum NDR, und dachte, ich spreche doch Hochdeutsch. Aber ich musste ganz lange daran arbeiten. Im Radio hört man selbst kleine Nuancen. Privat muss aber niemand auf seinen Dialekt verzichten. Es geht schließlich um Heimat, da ziehen die Leute Stärke und Selbstbewusstsein raus.

Brandvoice. Wie man die eigene Markenstimme bildet. Eine, die das ganze Potential einer Firma verkörpert.

Yvette Schwerdt ist Expertin für internationales Marketing mit Schwerpunkt Deutschland-USA. Sie leitet MADE-to-MARKET New York, eine Agentur, die Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum bei ihrem erfolgreichen USA-Marktauftritt und amerikanische Firmen bei ihrem Deutschland-Geschäft unterstützt. Sie sagt, jedes Unternehmen braucht eine Stimme. Und jede Markenstimme braucht Authentizität, Originalität, Charakter. Der Rest muss, je nach Brand und Publikum, individuell erstellt, angepasst und optimiert werden. Ihr Beitrag in ihrem Blog für die Absatzwirtschaft bringt es auf den Punkt, und das freut mich. An dieser Stelle möchte ich auf meine Trainings- und Workshop-Angebote für Führungskräfte und Teams hinweisen, die passen, weil sie ganz individuell zugeschnitten werden und die Brandvoice schärfen. Frau Schwert schreibt in ihrem Artikel:

yvetteSie haben einen detaillierten Leitfaden für Ihren Unternehmensauftritt erarbeitet; Logo und Slogan entwickelt; Farben, Fonts und Formate definiert. Alles schön und wichtig. Aber hat Ihre Marke auch eine eigene Stimme? Kommuniziert sie auf eine einzigartige, einprägsame Weise, oder gehen ihre besonderen Brandmerkmale im wachsenden Content-Wirrwarr verloren? Ich möchte ich Ihnen heute die Entwicklung und konsequente Nutzung einer eigenen Brandvoice ans Herz legen und Ihnen auch den einen oder anderen Tipp dazu vermitteln.

Warum die Markenstimme so wichtig ist

Content Marketing hat sich erfolgreich durchgesetzt und Unternehmen sprechen und schreiben heute fröhlich drauflos. Weil der Bedarf nach frischen Inhalten auf immer zusätzlichen Plattformen aber partout nicht versiegen will, kommen in der Unternehmenskommunikation häufig die diversesten Autoren und unterschiedlichsten Quellen zum Zug. Ergebnis: Marken kommunizieren nicht einheitlich, ihre ganz besonderer Stimme, ihr Ton, ihr Klang und damit letztlich auch die Menschen, die hinter ihr stehen, gehen irgendwo im Wortschwall unter.

Schade, denn eine einzigartige Markenstimme lässt aufhorchen, engagiert und kreiert wertvolle Wiedererkennungswerte. Sie macht den Brand sympathischer und nahbarer, weil die Menschen die ihn vertreten, durchscheinen. Und sie schafft Vertrautheit und damit auch Vertrauen bei den Zielgruppen.

Wie man die eigene Markenstimme findet

Zunächst gilt es, sich die ganz eigenen Werte und Stärken zu vergegenwärtigen. Tipp der Marketingexperten von Distilled: Fordern Sie Mitarbeiter und Kunden dazu auf, Schlüsselbegriffe für Ihre Marke zu finden. Auf Apple könnten so beispielsweise …

An anderer Stelle sagt sie:

Die meisten Kommunikationsexperten raten zu einem zwanglosen Ton, kurzen, knappen Sätzen, einer direkten Kundenansprache und einem etwas lockereren Umgang mit der Grammatik als ehedem. In Sachen Inhalt machen sie sich in der Regel für Humor und Storytelling stark. Ich rate dazu, sich und seinem Publikum, Plattform-übergreifend treu zu bleiben. Ich rate zur kompromisslosen Authentizität. Und ich rate dazu, die eigene Sprache, den Glauben an ihre Wirkungskraft, und den Spaß an ihrer Nutzung an alle Mitarbeiter weiterzugeben, damit auch sie sie gerne und konsistent nutzen.

Den Originalbeitrag hier komplett lesen

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Gelesen: „Should Your Voice Determine Whether You Get Hired?“

In www.hbr.org lesen wir ein interessantes Stück. Es beleuchtet das Thema Stimme und Beruf und inwieweit schon jetzt die Stimme über Eignung im Job entscheidet.

Technology is changing every facet of work, including how companies profile and select their employees. The development of different apps, software, and algorithms has produced many novel methodologies for screening job candidates and evaluating their potential fit for a role or organization.

The latest of such methods is voice profiling, the use of computer-based algorithms to predict job fit based on an analysis of a candidate’s voice. According to news reports, “regardless of whether you’re happy, sad, or cracking jokes, your voice has a hidden, complicated architecture with an intrinsic signature—much like a fingerprint. Through trial and error, the algorithms can get better at predicting how things like energy and fundamental frequency impact others—be they people watching a movie, or cancer patients calling a help line.”

Although the idea that each voice is unique makes intuitive sense, some voice profiling tools, such as Jobaline, are based on a rather unconventional premise: Instead of trying to decode a candidate’s personality, intelligence, or mood state, they aim to predict “the emotion that that voice is going to generate on the listener.” In other words, the algorithm functions as a mechanical judge in a voice-based beauty contest. Desirable voices are invited to the next round, where they are judged by humans, while undesirable voices are eliminated from the contest.

As with many other innovations in the space of HR technologies, evaluating claims about the accuracy of this method is difficult until independent academic research has been conducted. The good news, however, is that there is a well-established formula for testing whether the method works: (1) measure features of candidates’ voices, (2) measure listeners’ reactions, and (3) measure whether listeners’ reactions relate to positive organizational outcomes, such as revenues, profits, and customer satisfaction. Then, correlate 1 and 2, as well as 2 and 3. If a pattern is found, … im Original weiterlesen.

 

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Der Tag der Stimme soll an die Bedeutung der Stimme als Machtinstrument erinnern – wie daran, dass auch die Stimmlagen sozial angelernt sind

In diestandard.at lesen wir im Artikel „Kein Verlass auf die Veilchenstimme“ etwas Lesenswertes zum Tag der Stimme:

„Margret Thatcher war eine der ersten Politikerinnen, die um die große Bedeutung der Stimme wusste“, erklärt die Psychologin Barbara Widhalm. „Sie hat mit Schauspielern intensiv ihre natürliche Stimmlage trainiert, um sich in einer männerdominierten Welt durchzusetzen.“ Viele Frauen sprechen nämlich deutlich höher, als es ihrer natürlichen Anlage entspräche, so die Expertin. Dies hat psychologische und gesellschaftliche Gründe und kann sogar zu ernsthaften Stimmproblemen führen, wie Widhalm sie als Logopädin bei ihrer Arbeit an einer HNO-Klinik in zehn Jahren immer wieder gesehen hat.

Heute arbeitet Widhalm vor allem als Stimm- und Sprechcoach und setzt sich auf der unabhängigen ExpertInnenplattform stimme.at, deren Gründungsmitglied sie ist, für ein größeres Bewusstsein über die Bedeutung der Stimme ein. Ihre gute Nachricht: Stimme ist veränderbar. Durch Veränderung der Haltung, Atmung, des Artikulations- und Resonanzraumes.

Piepsstimme ablegen

Dass manche Frauen mit einer Piepsstimme sprechen, die eigentlich gar nicht zu ihnen passt, sei oft eingelernt. Auch lautes oder leises … im Original weiterlesen

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Gelesen: „So machen Introvertierte Karriere“

In DIE ZEIT lesen wir: „Stille, zurückhaltende Menschen haben es im Berufsleben oft schwer. Dabei bringen Introvertierte viele Stärken mit. Wie man diese für den Job nutzt, zeigt ein neues Buch. In diesem Zusammenhang empfehle ich mein Sprach- und Rhetoriktraining für Introvertierte zur Entfaltung des eigenen Stimmpotentials.“ Wir steigen in den Artikel ein:

Darum geht es: Wir leben in einer extrovertierten Welt, in der es laute und forsche Menschen leichter haben als leise und zurückhaltende. Dabei haben gerade Introvertierte besondere Eigenschaften und Stärken, die Extrovertierten fehlen, ist Sophia Dembling überzeugt.

Introvertierte sind gute Zuhörer, einfühlsam und blicken hinter die Fassade. Sie sind häufig kreativ und leidenschaftlich. Zu kämpfen haben sie jedoch mit Vorurteilen, dass sie schüchtern, ungesellig, langweilig, verschlossen oder gar unnahbar seien.

Die Autorin, die sich selbst als introvertiert bezeichnet, tauscht sich regelmäßig auf ihrem Blog The Introvert’s Corner mit anderen Introvertierten aus. Daraus ist das Buch Die Macht der Stille entstanden, in dem Dembling Tipps gibt, wie Zurückhaltende ihre Talente besser nutzen können.

Die besten Tipps: Dembling macht Introvertierten Mut, sich auf ihre Stärken statt auf ihre Schwächen zu konzentrieren. Sie schildert … Im Originalbeitrag weiterlesen


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Gelesen: „Pfiat di Gott: Karrierekiller Dialekt“

Ein starker Dialekt oder mundartliche Sprachverfärbung wird häufig mit Inkompetenz und mangelnder Flexibilität assoziiert. Mit der Dialekt-Reduktion kann man die deutsche Standard-Hochlautung erlernen und baut somit Barrieren im Berufsleben ab. Durch eine deutliche, hochdeutsche Aussprache verschaffen Sie sich in Vorstellungsgesprächen, Vorträgen und Geschäftsbesprechungen Pluspunkte. Mein Angebot: Dialektreduktion im Training. In wwwdiepresse.com lesen wir:

Ursprungssprache. Müssen wir uns verbiegen, damit unsere Kinderstube nicht zum Karrierehindernis wird? Nein, sagt Sprachtrainerin Ingrid Amon. Wir müssen nur unsere kommunikative Trefferquote optimieren.

Vor Jahren fand in Wien der Wettbewerb um die beste Assistentin Österreichs statt. Eine der Finalistinnen, eine Salzburgerin, überzeugte in vielen Punkten, hatte jedoch ein Manko: Sie machte den Mund kaum auf. Buchstäblich im letzten Moment fanden ihre Betreuer den Grund heraus: Sie schämte sich ihres Heimatidioms. Korrekt Hochdeutsch zu sprechen strengte sie so sehr an, dass sie lieber gar nichts sagte.

Es kostete einige Überzeugungsarbeit, bis die Salzburgerin ihre Hemmungen abschüttelte. Sie gewann den Wettbewerb haushoch – gerade weil die Jury ihre Sprache so entzückend fand.

Melos ja, Dialekt nein

Und doch – nicht immer werden Sprachfärbungen als reizend empfunden. Man dürfe gern hören, woher jemand komme, meint Sprachtrainerin Ingrid Amon, er dürfe nur nicht dort stehen geblieben sein.

Ein Positivbeispiel für eine solche sprachliche Weiterentwicklung ist der ÖFB-Fußball-Teamchef Marcel Koller. Sein Schweizer Melos (Griechisch, von Sprachmelodie) ist unverkennbar. Es schimmert durch seine später erworbene deutsche Hochsprache. Es stört aber nicht, denn dank dieser ist er im gesamten deutschen Sprachraum gut verständlich – und genau darum ginge es, sagt die ehemalige ORF-Moderatorin, um die „kommunikative Trefferquote“.

Soll heißen: Die Osttiroler Mundart, das obersteirische Bellen oder das „Meidlinger L“ werden in der jeweiligen Heimatregion mühelos verstanden. Überall sonst kostet es die Zuhörer Anstrengung, … den ganzen Artikel im Original lesen

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Gelesen: „Piepsstimme als Karrierekiller“

Bei Männern wie Frauen „stimmt“ es oftmals nicht. Da kann Mann/ Frau etwas tun. Im Spiegel lesen wir: „Sie mögen Ihre Stimme auf dem Anrufbeantworter nicht? Daran kann man arbeiten, sagt Nicola Tiggeler. Als Stimmtrainerin hilft sie Führungskräften, den richtigen Ton zu finden – vor allem Managerinnen, die zu leise und unsicher klingen.“ Weiter heißt es:

„Die Stimme der Macht ist kein Mysterium, sondern ein Instrument, das zu spielen sich erlernen lässt. Wie in jeder Disziplin wird die Meisterschaft durch das richtige Training entschieden.

Meine erste große Liebe zur menschlichen Stimme entflammte mit vier Jahren. Diese Leidenschaft trägt mich bis heute, Stimme ist ‚mein Ding‘! Damals durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben in die Oper, es war der klassische Einstieg, ‚Hänsel und Gretel‘. An diesem Abend beschloss ich, Sängerin zu werden. Fortan gab es keine andere Wahl. Meine Diplomrolle an der Hamburger Hochschule war denn auch der ‚Hänsel‘. Es folgten viele Jahre an vielen Bühnen, und ich habe so ziemlich alle Erlebnisreisen gewagt, in die sich ein junger enthusiastischer Mensch mit seiner Stimme stürzen kann: Oper, Operette, Musical, Schauspiel; auch die Arbeit vor dem Mikrofon als Sprecherin, als Moderatorin, als Fernsehansagerin.

Seit mehr als 25 Jahren bin ich nun auf der Bühne, vor der Kamera und dem Mikrofon zu Hause. Genauso lange begleite ich andere Menschen bei einem der spannendsten Abenteuer: der Entdeckung und Entwicklung der eigenen Stimme.

Die eigene Haltung hörbar machen

Zunächst waren es Kollegen, mit denen ich gearbeitet habe: Sänger, die sprechen, und Schauspieler, die singen mussten. Inzwischen sind es vor allem Führungskräfte, Politiker und professionelle Redner.

Ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Menschen überhaupt ein Verhältnis zu ihrer eigenen Akustik haben, und wenn, dann … im Original weiterlesen

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Gelesen: „Ganze Sätze, ganzes Glück“

„Stop CheapSpeak“ sagt man nicht umsonst in Angelsächsischen Ländern. „Wer Anrufer „abwürgt“ oder ständig „eben schnell“ etwas erledigt, verbreitet schon durch seine Wortwahl Stress. Höchste Zeit, richtig sprechen zu lernen – und so vielleicht sogar sein Leben zu ändern“. Ein Minisprachkurs in 13 Lektionen finden wir in DIE WELT. Wir lesen dort:

Ob mit hCG-Diät, Stammzellenlifting oder Hybridauto – auf die eine oder andere Art versucht jeder, seine Außenwirkung zu optimieren. Aber über das wichtigste Ausdrucksmittel von allen machen sich die wenigsten Gedanken: die Sprache. Dabei haben Wortschatz, Grammatik, Satzbau und Satzmelodie eine immense Wirkung auf andere.

Wer mehr Wert auf seine Wortwahl legt, tut dies auch im Dienste des eigenen Wohlgefühls. Psychologen der Universität Jena haben mittels bildgebender Verfahren die Wirkung gehörter Worte im Gehirn erforscht und gezeigt, dass Vokabeln wie „quälend“ oder „zermürbend“ das Schmerzzentrum im Hirn genauso aktivieren wie Nadelstiche.

Richtige Formulierungen sollen dagegen Wunder wirken. Sprachexperten sind davon überzeugt, dass wir mit einer passenden Ausdrucksweise sogar unser Leben entschleunigen, Ehestreitigkeiten vermeiden und Probleme mit Kollegen beilegen können. Wie genau das geht? Wir haben bei verschiedenen Fachleuten Tipps eingesammelt und einschlägige Literatur ausgewertet. Hier das Ergebnis: Ein Minisprachkurs für Erwachsene in 13 Lektionen.

1. Gemach, gemach! Wer wünscht sich nicht weniger Stress? Fast alle reden ständig davon – und laden ihn damit erst recht ins Leben ein. Floskeln wie „Ich muss noch schnell“, „ganz kurz“ oder „Kannst du mal eben …?“ sind in der Alltagssprache omnipräsent, hat die Sprachwissenschaftlerin Mechthild von Scheurl-Defersdorf beobachtet. Gemeinsam mit dem Arzt und Neurowissenschaftler Theodor von Stockert begründete sie das Sprach- und Kommunikationskonzept Lingva Eterna, das Achtsamkeit für jedes Wort und jeden Ausdruck predigt. Also: Warum sprechen wir nicht häufiger von „Mußestunden“, „Gelassenheit“ oder „Ruhe“? Im Kartensatz „Die Kraft der Sprache“, mit der man die Lingva-Eterna-Prinzipien trainieren kann, empfiehlt von Scheurl-Defersdorf die beruhigende Formulierung „Gemach, gemach.“ Sie sagt: „Eine bejahende Sprache wirkt sich positiv auf die innere Haltung aus und macht es leicht, Ziele zu erreichen.“

2. Ruhe dank Futur Der moderne Mensch macht auch in der Sprache meist alles gleichzeitig: „Morgen gehen wir ins Kino“, „Ich muss nachher ins Meeting“ und „Nächste Woche fahre ich in den Urlaub.“ „Die meisten Menschen gebrauchen für alles Gegenwärtige und für alles Zukünftige das Präsens“, sagt von Scheurl-Defersdorf. „Sie packen damit alles Zukünftige in die Gegenwart.“ Kein Wunder, dass der Mensch dann vor lauter gefühlt dringenden, aktuellen Dingen unter Strom steht. Ein Ausweg: Die Grammatikform Futur. „Es ist enorm entlastend, nur noch das Aktuelle in der Gegenwart zu formulieren“, sagt… weiterlesen

Den ganzen Beitrag lesen im Original in DIE WELT

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Artikel gelesen: „In Charge, and Sounding the Part“

nyttsarnaev

Ein sehr guter Artikel in der NY Times darüber, wie sich die Stimme verändert, wenn Menschen an Einfluss und Sicherheit gewinnen. Und es geht auch andersherum: Lerne Deine Stimme kennen und zeige, wer Du bist und wofür Du stehst! Wir lesen:

Science has not proved the trope that power changes everything. But it does suggest, at least, that it changes the vocal cords.

As people gain authority, their voice quality changes, becoming steadier in pitch, more varied in volume and less strained. Power sounds distinctive, creating hierarchies measurable through waves of sound.

That is the finding of research published last year in the journal Psychological Science, adding weight to the idea that a speaker’s power comes not just from words but also acoustics. Crucially, it’s not about being loud; just turning up the volume can actually be a sign of relative weakness.

“The easiest way to exert authority is by speaking more loudly. But that can just come across as yelling, which can turn people off,” said Adam Galinsky, a professor at the Columbia Business School, who wrote the paper along with researchers from San Diego State University. “It’s not the volume, but the ability to control it.”

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The Packers’ Aaron Rodgers (12) in a win at Minnesota on Sunday. He is known for using a deceptive hard count.Packers’ Aaron Rodgers Throws Off Defenders With His VoiceNOV. 23, 2014 Carolyn Hopkins, the voice of many transportation system’s announcements including the New York City MTA, works at her home studio in Hampden, Maine.Announcing the Subway Announcement LadyNOV. 14, 2010 The paper’s findings come from two experiments. In the first, 161 undergraduate students (both men and women) read from the Rainbow Passage, a classic text used to measure voice articulation. The readings allowed the scholars to establish the baseline acoustics of study subjects using six standard measures around pitch, … den ganzen Artikel im Original weiterlesen

Gelesen: “Wer gut klingt, kommt gut an”

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Wir lesen im Magazin tina über die Arbeit meiner geschätzten Kollegin Eva Loschky:
„Oft ist die Stimme viel zu klein für die Person, der sie gehört. So ging es auch der Autorin Uta Dietsch. Ein Training mit Eva Loschky hat ihr gezeigt, was alles in ihr steckt“

Zitat: „Als ich gelesen habe, dass unsere Augen suchen Blickkontakt. Dass diese Frau weiß, was sie will, ist klar. Was aber ist das Geheimnis einer so großen Stimme? „Am wichtigsten ist erst einmal ein fester Standpunkt“, sagt die Logo­ pädin und fordert mich auf, mich normal hinzustellen. Ich stehe neben ihr. Sie stupst mich leicht an, und ich gerate ins Wanken. „Sehen Sie, genau das ist der Punkt. Nur wer fest auf beiden Beinen steht, kann seine Meinung gut vertreten. Stehen Sie mal wie ein Gorilla. Mit lockeren Knien. Geben Sie das Körpergewicht auf den Vor­derfuß, entspannen Sie die Beckenboden­ und Bauchmuskulatur.“ Ich bringe mich in Position, drücke die Knie erst zu sehr durch, sodass es komisch aussieht. „Nicht so sehr in die Hocke gehen. Die Knie nur ein bisschen nach vorn. So ist es gut.“ Dann schubst sie mich erneut. Doch ich stehe felsenfest. Die 1,63 Meter kleine Powerfrau lehnt sich mit ihrem ganzen Körpergewicht gegen mich, und ich gebe nicht einen Zen­timeter nach. „Sehen Sie, genau so vermit­ Mithilfe eines Balls spürt man die Kraft der inneren Mitte besser und kann entspannen. Eine einfache Technik für eine gute Stimme vermittelt man dem Gegenüber Sicherheit, Ver­trauen und Offenheit.“

Was auch wichtig ist für eine gute Präsenz: „Gestikulieren Sie wie eine Italienerin“, rät Eva Loschky. „Eine große Gestik nimmt die Zuhörer ein. Es ist ein Zeichen von Energie. Das probieren Sie am besten mal im Alltag. Sie werden sich wundern, wie sehr Sie plötzlich wahr­ genommen werden.“ Wow! Das werde ich gleich mal bei der nächsten Redaktions­konferenz ausprobieren. Als ich eine Rede aus dem Stand halten soll, unterbricht Eva Loschky mich nach wenigen Worten. „Probieren Sie mal, den Kopf gerade zu halten und lieber mit den Augen zu lächeln, statt mit dem Mund. Dann klingt Ihre Stimme voller. Denn ‚Nur wer das Maul aufmacht, dem schaut man drauf‘, hat Luther einmal ge­ sagt.

Unser Mund ist unser körpereigenes Megafon, und das sollten wir in vollem Umfang nutzen.“ Die wichtigste Grundlage aber für eine volle Stimme ist: richtig atmen, Beckenboden und Bauch entspan­ Wirkung auf andere zu 90 Pro­zent vom Klang unserer Stimme abhängt, habe ich erst mal …“

Lesen Sie selbst weiter im Artikel “Wer gut klingt, kommt gut an” der Zeitschrift “tina”.

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© Copyright Matthias Kirbs, Stimmtraining, Sprechcoaching und klare Aussprache für Führungskräfte, Hamburg | Design: atelier21 | Text: C. Smolinski | AGB | Links | Impressum & Datenschutz