„Studie über Politiker – Baritone bekommen mehr Wählerstimmen“ – gelesen auf Spiegel Online

Versehen mit einem Foto von Barack Obama macht Spiegele Online ein Thema auf. Es heißt: „Politische Qualifikation ist bei der Wahlentscheidung offenbar zweitrangig. Laut einer Studie lassen sich Wähler stark vom Erbe der Steinzeitmenschen beeinflussen: Sie machen die zu Anführern, die am tiefsten brummen“ Weiter lesen wir:

Dass politische Wahlen selten allein mit Argumenten entschieden werden, ist eine Binsenweisheit: Gewählt wird am Ende, wem die Mehrheit schlicht das meiste zutraut. Und dabei spielen Signale eine wichtige Rolle, die mit sachlicher Kompetenz gar nichts zu tun haben.

Vermeintlich sichtbare körperliche Gesundheit gehört dazu, darüber hinaus die klassischen Merkmale eines Alphatiers: selbstbewusstes Auftreten, Attraktivität, Größe, demonstrative Stärke. Auch nur als „Alpha“ zu erscheinen, kann schon im ganz normalen Berufsleben zu Lohnerhöhungen und Beförderungen führen. Genau das wies im Jahr 2012 eine Forschergruppe um Casey Klofstad von der Universität Miami mit Kollegen von der Duke University nach. Junge Frauen, konstatierte die Forschergruppe damals, seien gegenüber älteren Männern…

Den ganzen Beitrag hier bei SPON lesen

„Schreibdenken schafft Redefocus“ – gelesen im Blog von Eva Loschky

Im Blog meiner geschätzten Stimm-Kollegin Eva Loschky finde ich einen schönen Hinweis. Sie beginnt mit einer Frage. „Kennen Sie Ulrike Scheuermann, die das alles auf so wunderbare Art vermittelt und von der ich das, was ich Ihnen heute empfehle, gelernt habe? Möchten Sie wissen, wie Schreibdenken, wie Fokussprint Ihre Rede, Ihre Präsentation auf den kleinen und großen Bühnen Ihres Lebens optimiert?“ Und weiter:

blogartikel4_3Dann machen Sie am besten gleich mit: Nehmen Sie ein Blatt Papier, einen Stift, eine Stoppuhr. Schreiben Sie auf das Blatt die Überschrift: „Meine Stimme – Freund oder Feind“. Stellen Sie eine Stoppuhr auf 3 Minuten und drücken Sie auf Start. Schreiben Sie – ohne den Stift abzusetzen 3 Minuten lang, was Ihnen einfällt. Wenn Ihnen nichts einfällt, schreiben Sie „meine Stimme, Freund, Feind, Stimme, Stimme…..“ Wichtig ist, dass Sie nicht absetzen, einfach schreiben, was gerade kommt und zwar solange bis die Stoppuhr klingelt. Lehnen Sie sich zurück und lesen Sie sich das Geschriebene durch. Unterstreichen Sie die wichtigsten Worte. Finden Sie jetzt – in Assoziation zu den markierten Wörtern – eine neue Überschrift für ein neues Kapitel. Diese Überschrift könnte natürlich das Thema Ihres nächsten Fokussprints sein. Probieren Sie es aus! Nehmen Sie das Thema Stimme als Übung, um sich mit Ihrer Stimme weiter zu befreunden.

Vom Schreibdenken zur Präsentation

Ich empfehle Ihnen, Fokussprint als erstes zu machen, wenn Sie den Titel Ihrer Rede oder Präsentation gefunden haben. Sie werden überrascht sein, welche neuen Wendungen in Ihre Gedanken kommen, wie Sie aufatmen und mit Freude weiterdenken! Sie verbinden sich mit Ihrer Kreativität auf unzensierte, erfrischende Weise. Niemand außer Ihnen wird lesen, was da steht. Sie markieren das Wichtigste und finden Ihre Kernsätze.

Warum empfehle ich – Expertin für das gesprochene Wort – Ihnen diese Schreib-Übung einer von mir sehr geschätzten Kollegin?…

Dies liest sich spannend und im Verlauf nachvollziehbar und ist ein schöner Impuls.

Weiterlesen bei Eva Loschky hier

Mehr zu meiner Profisprecher-Ausbildung

Podcast

Jedes Jahr drängen zahlreiche Abgänger von Medienakademien, etwa der Akademie Deutsche POP Hamburg oder der Medienakademie Berlin und anderen, in die Medien. Auf Basis ihrer breit angelegten Ausbildung wollen sie zügig ins Tagesgeschäft kommen und ihr Portfolio ausbauen. Ihr Ziel ist, dort zu „landen“, wo es für sie passt. Für diese Zielgruppe ist die professionelle Sprecher-Ausbildung gedacht.

An den Akademien bleibt wenig Zeit, herauszufinden, in welchem Fach man gut ist, wo Potential schlummert und welche Darstellungsformen und Sprechweisen einem tatsächlich liegen. Eher sachliche Erzählweisen oder lyrische – in welche Richtung soll sich das Portfolio entwickeln? Der Markt fordert Professionalität. Hörspiel, Nachrichten, lyrische Erzählung, Legenden, fiktional, non Fiction, Kommentar, Reportage, Interview … wer hier Orientierung braucht und etwa die Frage beantworten möchte, ob er tatsächlich Moderator werden möchte, hat die Chance, es in der Sprecher-Ausbildung herauszufinden.

Zusatznutzen

Teilnehmer erarbeiten bis zum Abschluss ein stimmiges Portfolio mit fertigen, hörbaren Ergebnissen. Matthias Kirbs Netzwerk beruflicher Verbindungen hilft ihnen dabei, im Anschluß mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dort zu landen, wo ihr Talent, ihre Profession und klare Ausrichtung gefragt ist.

Praxisthemen über das Jahr

  • Klärung: bin ich medientauglich vor dem Mikrofon?
  • Sprachmelos, die eigene Melodie entwickeln
  • Einstellung und Ansprechhaltung für unterschiedlichen Texte entwickeln
  • Unterschied erfassen zwischen Selbstdarstellung und Bedienen des Textes
  • Textzugang finden
  • Persönliches Sprechen von Sachinformationen
  • Sprache zum Singen und Klingen bringen
  • Lebendigkeit von Texten erforschen
  • eigenes Portfolio mit hörbaren Ergebnissen fertigstellen

Ausgesprochenes Ziel der Ausbildung

Mit hoher Wahrscheinlichkeit dort zu landen, wo es passt

Kosten und Ablauf

2 Halbjahres-Unterrichts-Pakete. Das erste halbe Jahr kann als Einstiegs-Paket der Berufs-Orientierung dienen. 4 Einheiten à 60 Minuten den Monat, bedeuten 200 Euro incl. MwSt den Monat.

Klingt das stimmig für Sie?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden PDF-Datei

► Handout „Professionelle Sprecher-Ausbildung“ hier downloaden

 

Mehr über mein Coaching für Führungskräfte

PantherMedia 5881653

Führungskräfte stehen mehr denn je im Spannungsfeld. Die Fähigkeit, klar zu kommunizieren, will als Basis-Skill entwickelt sein. Wer seine rhetorischen Fähigkeiten besser ausspielen möchte, wer sprachliche Aspekte in der eigenen Führungspraxis beleuchten will, der ist in meinem Business Coaching richtig.

Was bedeutet Coaching bei mir? Als Coach begleite ich Entwicklungsprozesse, als Trainer trainiere ich Fähigkeiten. Im Prozess trennt sich das eine vom anderen spätestens dann, wenn Glaubenssätze auftreten, „ins Spiel kommen“, und die Denken und Handeln bestimmen. Für meine Klienten geht es im Coaching darum, den eigenen, sicheren Standpunkt zu entwickeln und in seiner Rolle klar Position zu beziehen und aus dieser heraus gut agieren und argumentieren zu können. Das bedeutet, in schneller Taktung, in kurzer Zeit schneller auf den Punkt zu sein, etwa im Daily Report. Im Statuswechsel und in herausfordernden Sandwich-Positionen geht es darum, stets sicher auftreten zu können. Im Ergebnis heißt es für alle, fit fürs Tagesgeschäft zu sein.

Vom Kollegen zum Chef zu werden, drückt sich immer auch in der Sprechweise aus. Hier kann es bedeuten, im Coaching andere Denkmuster auszuprobieren, durch andere Sprechweise die eigene Wirkung zu erhöhen. Gespräche gut zu führen ist ein Aspekt erfolgreicher Führung. In der Ausdrucksform zeigt sich zu jeder Zeit die Wirkung der eigenen Denkweise. Diese ist dann neu zu erfahren, wenn neue Erkenntnis zum inneren Wachstums-Prozess führt, der ebendiese neue Erfahrung braucht. Die Seele braucht für inneres Wachstum zwingend Erfahrung. Den nötigen Erfahrungsraum hierfür biete ich meinen Klienten.

Erfahren Sie

  • wo Sie Kraft verlieren, wo sie Kraft gewinnen
  • wo Sie unzufrieden sind
  • wie Sie Standing erlangen
  • wie Sie Herausforderungen meistern

„Es macht einen Unterschied zwischen einem Bild von Essen und selbst Essen“

… das sagt Erkenntnis-Philosoph Karl Popper

Ablauf und Kosten

Wir beginnen mit einem konkreten Thema aus dem eigenen Business-Alltag. Buchung in Paketen zu 3 Mal 90 Minuten für 450 Euro + MwSt. Aus Erfahrung geschieht innerhalb dieser 3 ersten Treffen viel. Jederzeit kann individuell dazu gebucht werden, wenn Themen anstehen und vertieft werden wollen. Ort: Hamburg Coach: Matthias Kirbs

Klingt das stimmig für Sie?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden PDF-Dateien:

► Handout „Business Coaching für Führungskräfte“ hier downloaden

 

„Das neue schwache Geschlecht – Warum Männer ins Stimmtraining rennen“ – gelesen im Manager Magazin

Das Manager Magazin packt ein Thema an. Das Thema Mann im Business. Kraftlos steht er da, seine Unklarheit drückt sich stimmlich, sprachlich und deutlich in der Körpersprache aus. Autorin Karin Seven arbeitet als Schauspielerin in Film und Fernsehen, steht auf deutschen und amerikanischen Bühnen und ist als Sprecherin für Synchron und Hörfunk tätig. Sie schreibt:

mmo_logo Viele „ähems“ und „vielleichts“, hohe, brüchige Stimmen, eine gehemmte Körpersprache – bei der Selbstpräsentation im beruflichen Kontext ist für viele Männer noch Luft nach oben.

Seit einigen Jahren gibt es einen Wandel auf deutschen Präsentationsbühnen. Aber nicht nur dort. Das ehemals schwache Geschlecht strebt ambitioniert nach vorne und zeigt entschieden Women-Power, auch wenn die berufliche Gleichberechtigung noch viel zu wünschen übrig lässt. Während Frauen entschieden Präsenz zeigen, schwächeln die Männer und wirken unentschlossen. Einst waren Männer die Macher, Beschützer, Versorger mit klaren Aufgaben, diese Rolle hatten sie ebenso lange ausgefüllt wie Frauen am heimischen Herd saßen. Mann kannte sich aus mit männlichen Kommunikationsmustern.

Die Spielregeln hießen: mit lauter Stimme wirst Du gehört, mit Power-Posen gesehen, über Erfahrung und Verantwortung schaffst Du Dir Selbstwert und Ansehen! Dieses Wissen steckte den Männern Jahrtausende im Körpergedächtnis und war jederzeit abrufbar. Kräftig, stark, laut, resonant, körperlich raumfüllend. Beeindruckend. Jetzt preschen die Frauen vor. Mit ebenso klarer und zielorientierter Kommunikation und einem starken Auftritt. Hingegen treten die Männer auf beruflichem Parkett heute verhaltener auf und sind weniger bereit, Verantwortung zu übernehmen. Sie haben mehr Angst vor Fehlern und schaffen es kaum, sich klar zu positionieren. Viele wirken unentschieden, ihre innere wie äußere Haltung ist zurückgenommen. Selbstzweifel machen sich breit. Diese Verunsicherungen beeinflussen Körpersprache und Stimmen der Männer.

Die Stimmen rutschen hoch

Als Coach und Trainerin in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und starker Auftritt nehme ich zunehmend das folgende Phänomen wahr: Während Frauen über die letzten Jahre klarere, resonantere und tiefere Stimmen und bestimmende Körpergesten entwickeln, kommt es bei der jüngeren Männergeneration zu einer Veränderung in die entgegengesetzte Richtung. Auf männlicher Seite konstatiere ich zunehmend hochgerutschte Stimmen. Höher, dünner und brüchiger.

Die Sprache wirkt dadurch weniger getragen, die Botschaften kommen kraftlos an. Ihre Unsicherheit zeigt sich neben der Tonlagen, auch im Gebrauch vieler „ähms“ „vielleichts“ und anderen Füllwörtern. Bisher waren es einzig… Im Original-Artikel weiterlesen

© Copyright Matthias Kirbs, Stimmtraining, Sprechcoaching und klare Aussprache für Führungskräfte, Hamburg | Design: atelier21 | Text: C. Smolinski | AGB | Links | Impressum & Datenschutz