Wie man so spricht, daß Menschen einem zuhören

Wenn Sie das Gefühl haben, Menschen hören Ihnen nicht zu, wenn sie sprechen, schauen weg oder sind nicht „ganz da“, ist dieser TED Vortrag von Julian Treasure interessant und hilfreich.

Der Stimmklang-Experte demonstriert hier Beispiele und Stimm-Übungen, teilt Tipps und vermittelt, wie man emphatisch spricht und dabei bei sich bleibt. Er vermittelt uns eine Vision davon, wie eine stimmige Welt des Zuhörens und Verstehens möglich werden kann. Und dass wir den ersten Schritt tun müssen.

Gelesen: „Laut oder leise macht den Unterschied“

In der Mittelbayerischen Zeitung heisst es: „Die Erzieherinnen des Burglengenfelder Josefine-Haas-Kindergartens erfuhren, wie man Stimme und Atmung richtig kontrolliert. Lockerungsübungen sind auch für die Stimme von Vorteil.“ Und weiter lesen wir:

logoBURGLENGENFELD Wer mit Kindern arbeitet, weiß, welchen Unterschied es macht, wie man mit ihnen spricht. Ob laut oder leise, ob tiefe oder hohe Tonlage: Oft sind es nur Nuancen und kleine Feinheiten, die entscheidend dafür sind, dass beide Seiten sich verstehen. Die Erzieherinnen im Josefine-Haas-Kindergarten haben nun eine Teamfortbildung…

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Gelesen: „Redefallen: Atmen statt Ähm sagen“

Im Blog karrierebibel.de kommt Sprecherin und Rhetoriktrainerin Isabella García zum Thema klassische Redefallen. Sie ist Diplomsprecherin und Rhetoriktrainerin mit Schwerpunkt freie Rede. Wir lesen:

IsabelGarciaSie selbst arbeitete über zehn Jahre als Radiomoderatorin bei R.SH, dem NDR und moderiert immer noch im Fernsehen bei noa4. Zu ihren Kunden gehören unter anderen Peeck & Cloppenburg, Siemens, Commerzbank und der Hessische Rundfunk. Vor kurzem ist ihr erstes Rhetorik-Hörbuch erschienen: „Ich rede – Kommunikationsfallen und wie man sie umgeht“.

und weiter:

Frau Garcia, in Ihrem Hörbuch thematisieren sie klassische Rhetorikfallen – etwa, dass manche mit ihrer Stimme am Ende eines Satzes immer oben bleiben, so kein Ende finden und sich um Kopf und Kragen reden. Was ist so schlimm daran?

Sagen wir so: Es ist nicht schlimm, aber ungünstig. Wenn wir eine Aussage – durch die Betonung – wie eine Frage formulieren, dann wirkt die Aussage nicht überzeugend. Es ist so als stelle man sich selbst in Frage. Ich habe immer wieder Teilnehmer bei mir, die sagen: Ich habe in dem Meeting etwas gesagt, aber niemand hat es gehört und niemand ist darauf eingegangen. Als dann zehn Minuten später ein Kollege genau dasselbe gesagt hat, meinten alle: Wow, geniale Idee! Daraufhin werde ich gefragt, woran das liegen könnte. Und meist liegt es daran, dass derjenige seinen Vorschlag wie eine Frage betont hat. Und das wird in einer großen Diskussionsrunde so gut wie nie ernst genommen.

Für viele Interviews gilt dieses Mit-der-Stimme-oben-bleiben jedoch als Kniff, um das Gespräch zu steuern. Der Interviewer fällt einem nicht ins Wort, weil er vermutet, dass noch mehr kommt. Und im Fernsehen oder Radio lassen sich solche Statements schlechter auf eine einzige Aussage zusammenschneiden.

Die Praxis zeigt, dass Aussagen inzwischen trotzdem geschnitten werden und dann völlig blöd klingen, wenn die Stimme oben bleibt. Es ist ein Irrglaube, dass man nicht unterbrochen werden kann, wen man mit der Stimme oben bleibt. Bandwurmsätze sind kein Garant dafür, in einem fort …

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Gelesen: „Soundcheck: Wie die Stimme sympathischer macht“

Auf karrierebibel.de lesen wir ein Interview mit Synchronsprecherin Irina von Bentheim. Sie verrät, worauf es ankommt, daß Stimme mit Persönlichkeit zu tun hat und mit Erfahrung und üben. Wir lesen:

bentheimDen meisten ist sie wohl eher bekannt als die deutsche Stimme von Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw aus der Kultserie „Sex and the City“. Die Berliner Schauspielerin ist vor und hinter Kamera sowie Mikrofon groß geworden: Sie war Kinderfilmstar an der Seite von Heinz Erhardt, Heinz Rühmann oder Peter Alexander. Heute gehört sie zum festen Stamm der Synchronsprecher und leiht ihre Stimme neben Sarah Jessica Parker auch Naomi Watts („21 Gramm“, „The Ring“) oder Julia Ormond („Legenden der Leidenschaft“). Zudem ist sie an diversen Hörbuch- und Radioprojekten beteiligt, hat ihren eigenen Verlag hörbarWeiblich, ein Kabarett-Programm, mit dem sie regelmäßig in „Die Stachelschweine“ in Berlin gastiert, und sie tritt mit ihren eigenen Bühnenshows auf. Falls Sie immer noch nicht wissen, von wem die Rede ist – dann sollten Sie sich diese Hörprobe anhören:

und weiter:

Frau von Bentheim, gerade haben wir einen Ausschnitt aus Ihrem Hörbuch gehört. Und ich gestehe, ich habe dabei trotzdem sofort Carrie Bradshaw vor Augen. Wie viel Carrie steckt denn in Ihnen?

Soviel wie in jeder Großstadt-Frau. In mir vielleicht noch mehr, weil ich Carrie nicht nur in meiner Arbeit sehr nah komme, auch vom Temperament her sind wir uns ähnlich. Ihre Gefühlswelten sind mir vertraut. Einzig habe ich nicht soviel Zeit und Geld für den Schuhkauf. Sie hat mich allerdings schon ganz schön stark beeinflusst, nicht mit dem was sie trägt, sondern mit der Lust auf ein ausgefallenes, weibliches Styling.

Als Profi sind Sie in der Lage, große Gefühle und unterschiedliche Charaktere in ein einziges Wort – etwa ein Hallo – zu legen. Können Sie uns ein paar Hörbeispiele geben?

Aber sicher, sehr gerne …

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Gelesen: „Dialekt im Job? Reinschter Bogmischt“

In der SZ schreibt Miriam Hoffmeyer über ein Thema, zu dem ich auch Angebote mache. Sie schreibt: „60 Prozent der Deutschen sprechen Dialekt – doch im Beruf kann das hinderlich sein. In Kursen lernen Berufstätige, wie sie auf Hochdeutsch umschalten. Viele werden vom Chef geschickt.“ Und weiter lesen wir:

Ernst blickt Michael Gaedt in die Runde. „Die Beschäftigung mit diesa Sprachö durchdringt mein ganzös Lebön!“ Das klingt so hölzern und bemüht, dass die Gruppe in Gelächter ausbricht. Gaedt bleibt Entertainer – auch als emsiger Hochdeutsch-Schüler. Seit drei Jahrzehnten tourt der Schauspieler mit der Comedygruppe „Die kleine Tierschau“ durch Deutschland, und selbstverständlich spricht er auf der Bühne Schwäbisch. Doch jetzt hat ihn auf seine alten Tage der Ehrgeiz gepackt, doch noch perfektes Hochdeutsch zu lernen.

Es geht dem Schauspieler um „bessere Kontrolle über sein Sprechen“. Sieben Unterrichtsstunden hat er schon bei Ariane Willikonsky absolviert. „Sehr schön“, lobt die Diplom-Sprecherzieherin, „achten Sie aber auf den Ei-Laut. Und die Endsilben wirken noch etwas zu angespannt, zu betont.“

Als nächste Schülerin tritt Katja Schenk vor das Flipchart. „Ich habe schon lange nicht mehr Hochdeutsch geredet, weil ich zu Hause nicht so die Gelegenheit habe“, sagt sie langsam und deutlich. „Und bei der Arbeit fällt es mir schwer, das umzusetzen. Wenn ich mich selbst höre, denke ich, da spricht jemand anderes.“ Katja Schenk arbeitet in einem Kindergarten auf der Schwäbischen Alb. Ihr Traum: „Bei Elternabenden Hochdeutsch sprechen, ohne gestelzt zu wirken!“

An der Käsetheke üben

Heute ist sie mit ihrem Mann zu einer Auffrischungsstunde ins Fon-Institut von Ariane Willikonsky nach Stuttgart gekommen. Schon vor Jahren…

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Mein Angebot für alle, die hochdeutsch reden wollen,
finden Sie hier unter Hochdeutsch und Dialektreduktion

Gelesen: „Drei Gründe für mehr öffentliche Auftritte“

Auf dem Blog Edition.com schreibt Teresa Bücker so treffend: „Vor großem Publikum zu sprechen erfordert Überwindung, die sich lohnt. Ein Plädoyer dafür, die großen Bühnen zu stürmen“. Weiter schreibt sie deutlich an Frauen gerichtet:

Lampenfieber ist normal Ich gehöre zu den eher introvertierten Menschen – und habe in den letzten zehn Tagen drei TV-Auftritte absolviert, Radiointerviews gegeben und auch in diesem Jahr wieder auf vielen Konferenzen gesprochen, manchmal vor über 1.000 Leuten. Zu Beginn meines Studiums war das für mich unvorstellbar: Ich hätte am liebsten jedes Referat geschwänzt, überließ bei Gruppenarbeiten anderen den Vortritt bei der Präsentation und habe tausend Tode durchgestanden, wenn ich mit meinen Handzetteln vor dem Seminar stand.

Heute zögere ich keine Sekunde, wenn ich eine Anfrage für einen öffentlichen Auftritt bekomme, selbst wenn die Situation neu oder auch das Thema noch nicht zu meinem Schwerpunktwissen gehört…

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Gelesen: „Schlechte Nachrichten mit der passenden Stimme mitteilen“

In Business-Wissen.de lesen wir einen interessanten Beitrag vom Kollegen Arno Fischbacher aus Österreich. Er beginnt mit „Wer anderen eine schlechte Nachricht mitteilen muss, darf nicht aufgeregt klingen. Man kann seine Stimme auf eine solche Situation vorbereiten“ Und weiter:

logo„Schlechte Nachrichten gibt es immer wieder, egal wie die Zeiten gerade sind. Ein Termin kann nicht eingehalten werden, die Kosten sind höher als erwartet, die Umsätze sind schlecht, die erbrachte Leistung ist nicht zufriedenstellend, die Tests sind fehlgeschlagen – solche und ähnliche Nachrichten kommen in allen Unternehmen immer wieder vor. Und es war noch nie leicht, sie mitzuteilen.

Stimme als Beziehungsbotschafterin

Es hilft ja nichts: gesagt werden muss es sowieso. Doch worauf kommt es an, wenn Sie schlechte Nachrichten zu übermitteln haben? Zum einen geht es natürlich darum, den sachlichen Inhalt klar und verständlich zu formulieren. Den Interpretationsspielraum klein zu halten, damit das „Schönreden“ schwieriger wird und später niemand mit großen Augen staunt: „Ach so, ich dachte …“. Aber auch, um die Dinge …“

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„Führung wird zu einem gemeinschaftlichen Suchprozess“

Prof. Peter Kruse erläutert die Ergebnisse der Wertestudie „Forum Gute Führung„. Es wird deutlich, dass Skills wie Veränderungsfähigkeit, Lernvermögen, kommunikative Fähigkeiten und Führung mit Authentizität und Empathie zu Schlüsselqualifikationen werden. Ein Aufruf, zu lernen, sich weiterzuentwickeln.

„Es gibt bei uns kein Informationswissen, das machtbasiert ist!“, sagt Frank Kohl-Boas, Persochef von Google Nordeuropa. Er bezieht sich auf das Video hier drüber.

Management und Führung: Bei schwierigen Gesprächen besser gleich auf den Punkt kommen

Viele Menschen haben Angst davor, bei einem schwierigen Gespräch auf den Punkt zu kommen und reden um den heißen Brei herum. Lieber gleich zur Sache kommen, lautet der Tipp! Warum und wie? In diesem Artikel des Harvard Business Manager geht es darum. Klarheit im Ausdruck hilft. Wir lesen:

logo-harvard-business-managerViele Menschen haben Angst davor, bei einem schwierigen Gespräch auf den Punkt zu kommen. Deshalb machen sie die Sache oft unabsichtlich noch schwieriger, indem sie um das eigentliche Thema herumreden wie die Katze um den heißen Brei. Machen Sie keine langen Umschweife, sondern kommen Sie lieber gleich zur Sache! Das ist kein unnötig schroffes oder gefühlloses Verhalten – ganz im Gegenteil: …
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Fundiertes Können: Die Frau mit den zwei Stimmen

 hefele

Sängerin Anna-Maria Hefele beherrscht die hohe Kunst des polyphonen Gesangs. Es bedeutet kurz gesagt, dass sie zwei unterschiedliche Töne gleichzeitig singen kann und diese kunstvoll moduliert.

Frau Häfele zeigt in ihrem Demonstrations-Video, wie sie das Obertonsingen auf eine neue Ebene hebt. Es erklingen zwar immer noch 2 Töne gleichzeitig, genau wie beim traditionellen Obertongesang, aber durch harmonisch passendes Verändern des Grundtons (normaler Sington) so wie präzises Wechseln des jeweiligen Obertons (entsteht durch Vokalformung im Mund- und Rachenraum) lassen sich ganz neue Melodien und Rhythmen finden.

Diese Vokaltechnik wird in der Mongolei als Kehlkopfgesang schon seit Jahrhunderten gepflegt, in der westlichen Welt ist Obertongesang neu kultiviert aus einer Nische emporgerückt. Es gibt weltweit Treffen und Konzerte, auch in großen Häusern.

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